Abo
  • Services:

Weiterer Preisrutsch bei Speicherkarten mit 1 GByte

CF-Card mit 1 GByte ab 66,- Euro; SD-Cards starten bei knapp über 77,- Euro

In den letzten beiden Monaten fielen die Preise für Speicherkarten vom Typ CompactFlash (CF) Secure Digital (SD) mit einer Speicherkapazität von 1 GByte abermals deutlich. So werden CF-Karten mit 1 GByte schon ab 66,- Euro verkauft, während es SD-Cards mit 1 GByte bereits ab 77,- Euro gibt. Auch den Memory Stick Pro mit 1 GByte gibt es nun deutlich günstiger, allerdings kostet die Speicherkarte immer noch über 150,- Euro. Auch xD-Picture-Card haben einen Preisrutsch erfahren.

Artikel veröffentlicht am ,

Je nach Händler und Hersteller variieren die Preise für die Speicherkarten zwar, aber die grobe Richtung zeigt einen deutlichen Preisrutsch nach unten - verglichen mit den Preisen vor rund zwei Monaten. Häufig kann man Geld sparen, wenn man sich für eine No-Name-Karte entscheidet und nicht auf die Angabe eines Markenherstellers Wert legt.

Stellenmarkt
  1. Logiway GmbH, Berlin
  2. Diamant Software GmbH & Co. KG, Bielefeld

Bei Compact-Flash-Karten besteht dafür allerdings kein Grund, denn die 1-GByte-Ausführung von Kingston gibt es bei mehreren Händlern zwischen 66,- und 70,- Euro. Leicht über diesem Preisniveau pendeln sich erst die No-Name-Karten ein, die zwar bei Preisen von 68,- Euro beginnen, aber dann schnell die 70-Euro-Marke überschreiten. Für 1-GByte-CF-Karten von SanDisk werden derzeit noch Preise von 76,- Euro und mehr verlangt.

Die schnelleren Ausführungen liegen zum Teil deutlich darüber. So bekommt man die 45fach-Karte von Transcend für 86,- Euro, während zahlreiche Händler dafür noch mehr als 90,- Euro verlangen, wo die Preise für die Ultra-II von SanDisk beginnnen. Der Preiskampf für die Ultra-III von SanDisk wird dann ab der Marke von 116,- Euro ausgefochten und überschreitet schnell die 130-Euro-Grenze.

Etwas anders sieht die Situation bei No-Name-Modellen von SD-Cards mit 1 GByte aus, wo die Preise unter den Karten mit Markenaufdruck liegen. Entscheidet man sich für eine No-Name-SD-Card, bekommt man diese bereits ab 77,- Euro und muss bei vielen Händlern dafür auch nicht mehr als 80,- Euro bezahlen. Die 1-GByte-Karte von SanDisk wird zu Preisen ab 80,- Euro angeboten, während die Hama-Karte preislich ganz leicht darüber mit 83,- Euro beginnt. Transcends 45-fach Ausführung gibt es für knapp unter 100,- Euro, während die 32-fach-Version von Lexar Media bei 110,- Euro beginnt, aber sehr schnell die 130-Euro-Marke erklimmt. Eine MultiMedia-Card (MMC) ohne Markenaufdruck gibt es ab 81,- Euro, während der Preis für das Modell von Hama bei knapp unter 90,- Euro einsetzt.

Deutlich über den Preisen für CF-, SD- und MultiMedia-Karten liegen die Kosten bei Anschaffung eines Memory Stick Pro mit 1 GByte. Obwohl der Preis für diesen Speicherkartentyp in den vergangenen zwei Monaten von ehemals 250,- Euro drastisch fiel, muss man immer noch mehr als 150,- Euro dafür berappen, was doppelt so teuer wie eine entsprechende SD-Card ist. Das SanDisk-Modell gibt es ab 152,- Euro, während der Einstiegspreis für das Hama-Modell bei 173,- Euro liegt. Sony und auch Lexar Media verlangen für ihren Memory Stick Pro schnell mehr als 200,- Euro.

Auch die xD-Picture-Card kosten nun deutlich weniger, allerdings gibt es diese nach wie vor nur mit maximal 512 MByte Speicher. Mussten bisher rund 150,- Euro dafür bezahlt werden, bekommt man eine entsprechende Speicherkarte von Olympus nun schon für rund 80,- Euro, während man bei Fujifilm knapp unter 100,- Euro dafür bezahlen muss. Hier lohnt sich die Anschaffung einer No-Name-Karte derzeit nicht, denn da beginnt der Preis erst bei 109,- Euro und liegt bei den meisten Händlern auch deutlich darüber. SanDisk verlangt je nach Händler 115,- Euro und mehr für die 512-MByte-Ausführung.

Sollte der Preisrutsch wie in den vergangenen zwei Monaten anhalten, wäre zum Weihnachtsgeschäft ein weiterer Preisverfall denkbar, sollten bis dahin die neuen, zur Photokina vorgestellten schnelleren Kartengenerationen breit verfügbar sein. Zumindest CF- und SD-Cards mit 1 GByte könnten dann schon in naher Zukunft die magische Grenze von 50,- Euro unterschreiten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-76%) 11,99€
  2. 1,25€
  3. 39,99€
  4. (-79%) 5,99€

Nuero 18. Okt 2004

guck mal bei geizhals.at

ikke 18. Okt 2004

...und wo finde ich diese Preise????

Niels 16. Okt 2004

Also mir ist das auch schon aufgefallen, als ich meine 512er Karte mal fast voll hatte...

drmaniac 16. Okt 2004

Ich meine, das Preissegment ist doch frei ?? vor nicht allzulanger Zeit kosteten 512MB SD...

flamer 15. Okt 2004

Den Nex IIe oder Ie von Frontierlabs gibts bei einer bekannten Online-Auktionsplattform...


Folgen Sie uns
       


Ryzen 2000 im Test - Livestream

AMDs neuer Ryzen 7 2700X und der Ryzen 5 2600X sind empfehlenswerte CPUs. Vielleicht haben unsere Leser aber noch spezifische Fragen an unseren Tester. Golem.de-Redakteur Marc Sauter stellt sich diesen.

Ryzen 2000 im Test - Livestream Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

    •  /