ATI macht Treiber intelligenter und Radeon-Karten schneller

Catalyst 4.10 beseitigt Fehler und beschleunigt Doom 3 sowie weitere Spiele

Mit der gerade erschienenen Catalyst-Treiberversion 4.10 führt ATI eine Optimierungsfunktion ein, die in Verbindung mit bekannten Spielen wie Doom 3 aber auch Counter Strike: Source sowie dem kommenden Half-Life 2 Radeon-Grafikkarten zu mehr Leistung verhelfen soll. Weiterhin wurden wieder Fehler behoben und darüber auch noch zwei neue HDTV-Modi hinzugefügt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das deaktivierbare Catalyst A.I. soll eine automatisch auf die Software angepasste und ebenfalls abschaltbare intelligente Texturoptimierung mit sich bringen. Bei aktiviertem A.I wird automatisch die Kantenglättung bei Spielen abgeschaltet, die damit in der Regel Probleme machen - dazu zählen etwa Splinter Cell und Prince of Persia. Die dritte A.I.-Funktion besteht aus anwendungsspezifischen Optimierungen, die speziell für wichtige Spiele integriert wurden. Dabei werden etwa Textur- und Instruktions-Cache so aufgeteilt, wie es für das jeweilige Spiel am besten ist.

Lediglich bei Doom 3 greift ATIs Catalyst A.I. dabei ins Spiel ein, indem die Normal-Lookup-Tabelle wie bereits beim Catalyst 4.9 gegen einen Shader ausgetauscht wird. Der Beleuchtungswert wird so berechnet, statt in einer Tabelle nachgeschlagen zu werden. ATI zufolge soll dies keine sichtbaren Auswirkungen haben, aber deutlich effizienter sein. Auch sei die Änderung nicht auf Ablehnung seitens des Doom-3-Entwicklers John Carmack gestoßen. Doom 3 soll dank der verschiedenen alten und neuen Optimierungen nun auf Radeon 9500 bis Radeon X800 XT schneller laufen. Am meisten profitiere die X800 Pro, die nun 3 bis 14 Prozent hinzugewinnen soll.

Catalyst 4.10 bringt neben der Optimierung noch die Möglichkeit mit sich, den auf den zweiten Bildschirm erweiterten Windows-XP-Desktop ebenfalls drehen zu können. Dies soll mit allen Radeon-Grafikkarten funktionieren. Neu ist auch die Unterstützung für die HDTV-Modi 720p und 1080i sowohl auf Röhrenmonitoren als auch Flachbildschirmen.

Die Installation des neuen Treibers lohnt sich auch wieder wegen der zahlreichen bereinigten Fehler, vor allem in Verbindung mit den Spielen City of Heroes (mit Radeon 9700 Pro), Doom 3 (u.a. Radeon X800 XT), F1 Challenge (Radeon X800 Pro), Ground Control II (Radeon 7200), Homeworld 2 (Radeon X800 XT), Psychotoxic (Radeon-X800-Serie/Radeon 9700 Pro), Spiderman 2 (Radeon 7500), Spell Force (Radeon 9200), Starwars: X-Wing Alliance (Radeon 9250), StarTrek Elite Force, Serious Sam SE, Call Of Duty und Savage (je mit Radeon-Serie 9550 oder 9600). Java-Spiele sollen auf Radeon 9800 SE und 800 XT nun bei erzwungener Kantenglättung keine Darstellungsfehler mehr produzieren. Einige Fehler wurden auch bei der HDTV-Unterstützung behoben und ein Video-Overlay-Problem mit der Media-Player-Verschiebung auf den zweiten Bildschirm beseitigt.

Bisher hat ATI das Radeon-Universal-Treiberpaket Catalyst 4.10 nur für Windows XP (26,2 MByte bzw. 44,2 MByte mit Control Center) und die Windows XP Media Center Edition (21,7 MByte) veröffentlicht. Unterstützt werden die Grafikchipserien Radeon 7000 bis X800 sowie Mainboards mit ATI-Grafik. ATI empfiehlt die vorherige Installation des Windows XP Service Pack 2 und setzt für die Nutzung des Control Center ein installiertes Microsoft .Net 1.1 voraus.

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wayne! 30. Nov 2004

Man, habt Ihr nen SCHADEN!

Denker 17. Okt 2004

Nvidia oder Ati da tut sich nicht viel. Wer Linux zum "spielen nimmt", kauft sich halt...

ultra 17. Okt 2004

Ja, und weil die Handware und deren Funktionsumfang nicht größer geworden sind, als bei...

Veterinär UAC 16. Okt 2004

Lies dein Posting mal langsam und in Ruhe durch: damit du siehst, daß du genau das bist...



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