GeForce 6800 LE nun doch regulär im Handel
Von der Leistung sind Grafikkarten mit GeForce 6600 GT und GeForce 6800 LE laut Nvidia sehr dicht beieinander: Während die 6600 GT mit höherem Takt aufwartet, ist es bei der 6800 LE eine mit 256 Bit doppelt so breite Speicherschnittstelle. Beide verfügen über 128 MByte GDDR-3-Speicher und 8 Pixel-Pipelines, die etwas teurere 6800 LE kann aber unter Umständen durch Freischalten deaktivierter Pixel-Pipelines aufgewertet werden. Wenn diese fehlerfrei laufen, kann eine 6800-LE-Grafikkarte zumindest bei den Pixel-Pipelines auf GeForce-6800- (12 Pixel-Pipelines) oder GeForce-6800-GT/Ultra-Niveau (16 Pixel-Pipelines) gebracht werden und sich von der 6600 GT deutlicher abheben.
Anders als die bisher nur für PCI-Express verfügbaren GeForce-6600-GT-Grafikkarten gibt es die GeForce-6800-LE-Grafikkarten für den älteren AGP-Steckplatz. Besitzer von AGP-Systemen kommen hier also zum Zuge und werden nicht weiter vernachlässigt. Nvidia zufolge liegen die Preise für GeForce-6600-GT-Grafikkarten (PCI-Express) bei 230,- bis 250,- Euro, während die GeForce-6800-LE-Karten für 280,- bis 290,- Euro angeboten werden.
Ein Blick in den Golem.de-Preisvergleich markt.golem.de zeigt, dass es um die Verfügbarkeit der ersten gelisteten GeForce-6800-LE-Karten ähnlich schlecht steht wie bei GeForce-6600-GT-Grafikkarten. Lieferengpässe gibt es auch bei anderen Grafikkarten-Typen, wofür Spiele wie das im August 2004 erschienene Doom 3 mit verantwortlich sein dürften; einige Hersteller gaben gegenüber Golem.de an, dass sie im August und September 2004 mehr Grafikkarten pro Monat verkauft hätten als jemals zuvor.
- Anzeige Hier geht es zu NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



