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Indymedia erhält beschlagnahmte Server zurück

EFF sieht Verstoß gegen Artikel 1 der US-Verfassung. Vor etwa einer Woche wurden zwei Server der unabhängigen Medienorganisation Indymedia in Großbritannien beschlagnahmt. Nun sind die Server zurück, die Hintergründe bleiben aber weiterhin unklar.
/ Jens Ihlenfeld
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Über die beiden Server werden die Internet-Radioprogramme sowie 20 Websites von Indymedia vertrieben. Zunächst wurden die Systeme aber von der Electronic Frontier Foundation (EFF) untersucht, um für Indymedia sicherzustellen, dass die Systeme nicht verwanzt sind.

Offen bleibt aber die Frage, wer die Beschlagnahmung veranlasst und verantwortet hat. Bekannt ist nur, dass die entsprechende Anordnung gegen den Provider Rackspace von einer ausländischen Regierung veranlasst wurde, so die in den USA beheimatete Bürgerrechtsorganisation EFF. Hieß es zunächst, das FBI habe die Rechner beschlagnahmt, streitet dieses mittlerweile ab, in den Fall verwickelt zu sein.

Die EFF sieht in der Beschlagnahmung der Server, die einige politische Nachrichtenseiten außer Gefecht setzte, einen klaren Verstoß gegen Artikel 1 der US-Verfassung, der jedem ein Recht zur freien Meinungsäußerung zusichert. Die EFF will nun rechtliche Schritte einleiten, um herauszufinden, was in diesem Fall wirklich vorging, um ähnliche Vorgänge in Zukunft verhindern zu können.


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