Studie: Rechtliches Risiko für Open-Source-Anwender gering

Kleine Unternehmen können mit Open-Source-Software kaum sparen

Das Risiko von Urheberrechts- oder Patentrechtsverletzungen für Open-Source-Anwender ist minimal, zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie "Kassensturz: Open Source und proprietäre Software im Vergleich" von Soreon Research. Das verbleibende Restrisiko und die damit verbundenen finanziellen Konsequenzen seien überschaubar und sprechen nicht gegen einen Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,

Open-Source-Anwender müssten in der Regel nicht mit Schadensersatzklagen aufgrund von Urheberrechts- oder Patentrechtsverletzungen rechnen, dies gelte vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, heißt es in der Soreon-Studie. Großunternehmen und global tätige Konzerne könnten das Risiko erheblich minimieren, indem sie auf Software kommerzieller Open-Source-Distributoren wie Novell/Suse oder RedHat setzen.

Inhalt:
  1. Studie: Rechtliches Risiko für Open-Source-Anwender gering
  2. Studie: Rechtliches Risiko für Open-Source-Anwender gering

Soreon ging dabei für Großunternehmen von einem Restrisiko, verklagt zu werden, in Höhe von 10 Prozent aus, wobei Unternehmen dennoch ruhigen Gewissens die ebenfalls aufgezeigten Einsparungspotenziale von Open-Source-Software nutzen könnten.

Im modellhaft durchgerechneten Fall eines Großunternehmen mit 2.000 Büroarbeitsplätzen belaufen sich die Risikokosten über drei Jahre letztendlich auf lediglich 13.000 Euro. Bei der Modellrechnung für ein global tätiges Unternehmen mit 50.000 Arbeitsplätzen schlagen diese Risikokosten mit gut 91.000 Euro zu Buche, wobei Soreon mögliche Kosten aus Schadensersatzforderungen beim Einsatz von Linux-Serverlizenzen berechnet. Beide Unternehmenstypen könnten unter Einbezug dieser Kosten aber nach wie vor gegenüber der proprietären Serversoftware von Microsoft Kostenvorteile zwischen 20 und 31 Prozent realisieren, so Soreon.

Die Studie zeigt mittels einer TCO-Analyse, dass mit einem Umstieg von Windows auf Linux im Server-Bereich Unternehmen nach wie vor signifikante Einsparungen erreichen können. Die Kostenvorteile bei Open-Source-Office-Software seien allerdings lediglich bei großen und global tätigen Unternehmen realisierbar.

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Studie: Rechtliches Risiko für Open-Source-Anwender gering 
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Helmut 12. Okt 2004

Hallo kressevadder! Danke! :) Bereitschaft für was neues war schon vorhanden. Mit einen...

kressevadder 12. Okt 2004

Saubere Arbeit! Aber ich glaube das kannste nicht verallgemeinern. Ich arbeite bei ner...

Ralf Kellerbauer 12. Okt 2004

achso Paint und Wordpad hatte ich vergessen. Im Prinzip taugt die kostenlose Software von...

Abtaucher 12. Okt 2004

OSS ist wie auch closedSource-SW von den kommenden SW-Patenten bedroht. D.h. vor allem...



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