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Samsung will zum zweitgrößten Handyhersteller werden

Koreanischer Anbieter erhöht seine Zielprognose im Handymarkt. Der koreanische Handy- und Unterhaltungselektronik-Produzent Samsung will deutlich beim weltweiten Marktanteil zulegen und hat seine Prognose für das laufende Jahr 2004 angehoben. Weltweit will Samsung den zweitgrößten Handyhersteller Motorola langfristig von seiner Position verdrängen.
/ Andreas Donath
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"Anfang des Jahres planten wir, weltweit 65 Millionen Geräte verkaufen zu wollen. Es werden 86 Millionen sein" , sagte Samsungs Deutschland-Chef Seung K. Kang in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus. Für Samsung könne es nur um den zweiten Platz gehen, so Kang im Gespräch mit dem Focus. In Deutschland rechnet er damit, den Marktanteil von derzeit 15 Prozent zu steigern. Nach einer Focus vorliegenden GfK-Studie liegt Samsung in Deutschland beim Handy-Verkauf an Vertragskunden mit 18 Prozent Marktanteil auf Platz drei hinter Nokia mit 38 Prozent und Siemens mit 20 Prozent.

Skeptisch äußerte sich Kang zur schnellen Einführung der neuen Mobilfunktechnologie UMTS: "Interessantere Angebote der Netzbetreiber werden bis 2006 garantieren, dass jedes zweite gekaufte Gerät UMTS-tauglich ist." Der koreanische Konzern, der auch Digitalkameras produziert, will bei den Fotohandys deutlich zulegen. Ab 2005 werde Samsung die Bildqualität verbessern und 3-Megapixel-Kamerahandys einführen, so Kang.


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