Siemens will mit offener E-Mail-Push-Lösung punkten
Siemens stellte SyncSolution auf dem "VISIT 2004 European IT Forum" von Fujitsu Siemens Computers in Augsburg vor. Darüber sollen sich E-Mails und PIM-Daten mit mobilen Endgeräten verschiedener Plattformen synchronisieren lassen, wozu die Betriebssysteme Symbian Series 60, Symbian UIQ oder die WindowsCE-Version PocketPC 2003 zählen. Eine Nutzung mobiler Endgeräte mit PalmOS wird nicht unterstützt.
SyncSolution beruht nach Siemens-Angaben auf offenen Standards gemäß der Open Mobile Alliance (OMA) und synchronisiert Daten mit einer SyncML-DataSync-Push-Erweiterung. Somit sollen sich die Funktionen leicht in bestehende Mobilfunknetze integrieren lassen. Zudem kann die Lösung in IT-Umgebungen von Unternehmen eingebunden werden, so dass Mobilfunkanbieter Unternehmenskunden einen sicheren, mobilen Zugriff auf Intranet und Internet anbieten können.
Bei der Präsentation wurde die Funktionsfähigkeit von SyncSolution mit Siemens' Symbian-Smartphone SX1 (Series 60), dem WindowsCE-PDA Pocket Loox 720 von Fujitsu Siemens (PocketPC 2003) sowie dem MDA III (PocketPC 2003) von T-Mobile demonstriert, wobei eine Direktanbindung an einen externen Server zum Einsatz kam.
Mittels Push-Verfahren werden E-Mails durch Aktivität des Servers auf mobile Geräte übermittelt, während beim gemeinhin üblichen Pull-Verfahren der Nutzer die E-Mail-Abfrage initiiert. Mit der Siemens-Lösung will man Doppeleinträge und manuelle Nachträge vermeiden, indem alle Eingänge und Löschungen parallel auf dem Unternehmens-Server und dem mobilem Gerät vorgenommen werden.
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