• IT-Karriere:
  • Services:

Kamera in Handys, Smartphones und PDAs komplett stilllegen

Deaktivierung der Kamera deutlich von außen sichtbar

Für sämtliche Handy-, Smartphone- und PDA-Modelle bietet der Dienstleister für mobile Endgeräte, vivomobile, nun eine Möglichkeit, eine integrierte Kamera dauerhaft stillzulegen. Somit können etwa Mobiltelefone wieder an Orten benutzt werden, wo die Mitnahme von Kameras aus Sicherheitsgründen verboten ist. Die Stilllegung der Kamera ist deutlich von außen sichtbar und somit leicht überprüfbar.

Artikel veröffentlicht am ,

Erfolglosigkeit ist das Resultat, das erntet, wer derzeit einen Handy-Shop betritt und nach einem modernen Oberklassen-Handy ohne integrierte Digitalkamera fragt. Denn in die meisten modernen Mobiltelefone werden mittlerweile Digitalkameras integriert, da vor allem die Netzbetreiber damit den Umsatz mit MMS-Diensten ankurbeln wollen. Zahlreiche Unternehmen verbieten aber aus Angst vor Industriespionage die Mitnahme mobiler Geräte mit Kamerafunktion auf das Firmengelände. Entsprechende Handys, Smartphones oder PDAs müssen in solchen Fällen abgegeben werden, bevor man auf das Gelände gelassen wird.

Stellenmarkt
  1. HERMA GmbH, Filderstadt
  2. Europäische Rechtsakademie, Trier

Hier schafft vivomobile Abhilfe, indem das Aufnehmen von Bildern unmöglich gemacht wird. Dazu wird von innen eine grell-orangefarbene Abdeckung vor der Kameralinse befestigt, die man leicht von außen erkennt. Auch wenn die Kamera im Grunde noch funktionstüchtig ist, lassen sich so keine Motive mehr mit der Kamera aufnehmen, da die Linse einfach nichts mehr sieht. Sofern es möglich ist, legt vivomobile die Kamera zusätzlich elektrisch still, was jedoch nicht in allen mobilen Geräten funktioniert.

Auch wenn die Webseite von vivomobile diese Möglichkeit derzeit explizit nur für das PalmOS-Smartphone Treo 600 von palmOne auflistet, wird die Kamerastilllegung für alle am Markt befindlichen Mobiltelefone, Smartphones oder PDAs angeboten. Für das Deaktivieren der Kamera im Treo 600 fallen Reparaturkosten von 13,90 Euro an. Dieser Preis gilt auch für andere mobile Endgeräte. Falls der Eingriff in Einzelfällen komplizierter wird, kann es etwas teurer werden, allerdings werden die Kosten überschaubar bleiben und maximal bei rund 20,- Euro liegen, verspricht vivomobile. Die gleichen Kosten fallen auch an, wenn die Modifikation rückgängig gemacht werden soll.

In der Stilllegung der Kamera sieht auch vivomobile nur einen Kompromiss, der aber gangbar und in finanziell überschaubarem Rahmen abgewickelt werden kann. Denn in der Praxis muss sich nun zeigen, wie Unternehmen auf diese Option reagieren und wie leicht man die Stilllegung der Kamera belegen kann. Die optimale Lösung wäre natürlich ein modifiziertes Gehäuse für Handy, Smartphone oder PDA, so dass die Linse komplett verdeckt wird. Allerdings ließe sich dies erst bei Stückzahlen im vierstelligen Bereich sinnvoll realisieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Find X2 Neo 256GB 6,5 Zoll für 439,99€, Watch 41 mm Smartwatch für 179,99€)
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,96€)
  3. 749€

FUCKER 01. Nov 2006

SEID IHR ALLE TOTAL BESCHISSEN??? WAS DISKUTIERT IHR WICHSER ÜBER SO EINE SCHEISSE?? HABT...

Arschlöchle 25. Mai 2005

Arschlecker, halt doch s Maul! Is doch selbstverständlich, dass bei so was Security sein...

treopolis 27. Okt 2004

Ein Bild von einem treo 600 mit deaktivierter Kamera gibt es unter folgender Adresse...

treopolis 27. Okt 2004

das wäre wirklich dämlich, deshalb wird das ja auch nicht gemacht. Die Kamera wird...

treopolis 27. Okt 2004

Laut angaben vom Anbieter der Lösung entfällt die Garantie nicht. Allerdings muss man im...


Folgen Sie uns
       


Next-Gen: Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S
Next-Gen
Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S

Kaum ein unabhängiger Entwickler hat Dev-Kits für PS5 und Xbox Series X/S - aber The Pathinder und Falconeer sind tolle Next-Gen-Indiegames!
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Raumschiffknacker im Orbit
  2. Rollenspiel Fans übersetzen Disco Elysium ins Deutsche
  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


      •  /