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XMPP wird Internet-Standard für Instant Messaging

Vier RFCs erheben Jabber-Protokoll zum Internet-Standard

Die Internet Engineering Task Force (IETF) hat jetzt das Jabber-Protokoll XMPP, das Extensible Messaging and Presence Protocol, zum Internet-Standard für Internet Messaging erklärt. Das Protokoll soll offene Instant-Messaging-Plattformen fördern und wurde innerhalb der Arbeitsgruppe "Extensible Messaging and Presence" der IETF in den letzten zwei Jahren erarbeitet.

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XMPP basiert auf dem 1999 vom Open-Source-Projekt Jabber entwickelten Instant-Messaging-Protokoll und setzt dabei auf XML. Insgesamt wurden vier RFCs (Request for Comment) vorgelegt, die das Protokoll zum Internet-Standard erheben.

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Der XMPP-Kern deckt die grundlegende XML-Streaming-Technik ab, wird in RFC 3920 beschrieben. RFC 3921 hingegen beschreibt die grundlegenden IM-Funktionen zur Signalisierung von Anwesenheit, Kontaktseiten sowie weiße und schwarze Listen. RFC 3922 hingegen erlaubt die Abbildung von XMPP auf CPIM (Common Presence and Instant Messaging) einer abstrakten IETF-Syntax für Instant Messaging und Anwesenheit. Für Sicherheit in der Kommunikation über die gesamte Kommunikationskette soll RFC 3923 sorgen und das Signieren und Verschlüsseln von XMPP erlauben.

Das Protokoll wurde ursprünglich von der Jabber Software Foundation (JSF) an die IETF zur Standardisierung übergeben, im Rahmen der weiteren Standardisierung aber verändert. Entsprechend will man sich nun der einzelnen Jabber-Komponenten annehmen, um diese um Unterstützung für XMPP zu erweitern, sofern dies nicht schon geschehen ist. Darüber hinaus arbeitet die JSF an XMPP-Erweiterungen für verschiedene Bereiche bis hin zu Content-Syndication in Echtzeit und Bindungen für SOAP und andere Applikationsprotokolle.



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