Dell: Neue Server-Generation mit Intel-64-Bit-Prozessoren
Statt der bisherigen Hauptspeichergrenze von 4 GByte lassen sich nun bis zu 16 GByte RAM (mit Verfügbarkeit der Speichermodule) ansprechen. Dadurch sollte vor allem die Leistung von Datenbanken oder High-Performance-Clustern deutlich ansteigen.
Die neuen Dell-PowerEdge-Modelle arbeiten mit Zweikanal-DDR2-Arbeitsspeicher und PCI-Express (PCIe) als I/O-Datenbus. Alle Modelle werden mit Microsoft Windows Server 2003 (32-Bit-Edition) oder Red Hat Enterprise Linux 3.0 (32/64-Bit-Version) ausgeliefert. Zertifiziert sind die neuen PowerEdge-Modelle auch für Red Hat Enterprise Linux v2.1 (AS) sowie Novell Netware 6.1 und 6.5.
Der Dell PowerEdge 1800 ist ein Rack-fähiger Tower-Server für Einsteiger. Die optionalen Hot-Plug-fähigen Netzteile und SCSI-Festplatten erlauben einen schnellen Komponentenaustausch, ohne dass dafür der Server heruntergefahren werden muss. Der Dell PowerEdge 1800 ist ab 1.159,- Euro erhältlich.
Der Dell PowerEdge 1850 mit zwei Prozessoren ist in einem 1HE-Gehäuse untergebracht. Er ist für High Performance Computing Cluster (HPCC), Storage-Area-Network-Umgebungen sowie Web- und Infrastrukturanwendungen konzipiert. Er kostet 1.785,- Euro.
Der im Towergehäuse untergebrachte Dell PowerEdge 2800 mit Dualprozessor ist als Server für kritische Geschäftsanwendungen gedacht und ab 1.739,- Euro zu bekommen.
Der Dell PowerEdge 2850 mit Dualprozessor ist beispielsweise zur Konsolidierung von Web-, Messaging-, Datenbank-, Datei- und Druckdiensten konzipiert und kostet ab 2.377,- Euro.
Der Dell PowerEdge 2800 ist ab sofort verfügbar, die Modelle 1800, 1850 (mit PCIe-Update) und 2850 (mit PCIe-Update) sind nach Herstellerangaben ab dem 11. Oktober 2004 erhältlich.
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