Gericht: Sun verletzt mit Java Kodaks Patente
Die fraglichen drei Patente, die Kodak 1997 von Wang gekauft hatte, berühren Verfahren, bei denen ein Datenobjekt "Hilfe" von einen einem Applikationsobjekt anfordert. Dieses Verfahren würde Sun mit Java benutzen, wenn Byte-Code die Java-Engine zur Ausführung benutzt. Nicht nur Sun verwendet dieses Verfahren mit Java, sondern beispielsweise auch Microsoft mit .Net. Bei den US-Patenten handelt es sich um 5,206,951(öffnet im neuen Fenster) (Integration of data between typed objects by mutual, direct invocation between object managers corresponding to object types), 5,226,161(öffnet im neuen Fenster) (Integration of data between typed data structures by mutual direct invocation between data managers corresponding to data types) und 5,421,012(öffnet im neuen Fenster) (Multitasking computer system for integrating the operation of different application programs which manipulate data objects of different types)
Die Jury des Gerichts in Rochester hatte am 1. Oktober 2004 schon festgestellt, dass Sun die Kodak-Patente verletzt hat. Nun muss vor dieser Instanz noch über die Schadenshöhe beraten werden. Die drei Patente könnten Sun theoretisch bis zu 1 Milliarde US-Dollar kosten – diese Summe fordert Kodak als Schadensersatz. Es ist allerdings fraglich, ob dies durchsetzbar ist oder ob Kodak eher auf eine Lizenzgebühr aus ist.
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