3DMark05 beflügelt ATI und Nvidia - Kampf um den Highscore

Extrem übertaktete Radeon X800 XT PE schafft 3DMark05-Wert von 8.250 Punkten

So umstritten die 3D-Benchmark-Serie 3DMark auch sein mag, ATIs und Nvidias Marketingabteilungen nutzen auch den neuen 3DMark05 für die Lobpreisung der eigenen Grafikchips. Nachdem Nvidia bereits vor der Veröffentlichung des 3DMark05 mit einem GeForce-6800-Ultra-SLI-Leistungswert herausplatzte, kontert ATI nun mit einem noch höheren Wert - mittels einer extrem übertakteten einzelnen Radeon-X800-XT-PE-Grafikkarte.

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Nvidia versprach einen 3DMark05-Wert von 7.229 Punkten auf einem nicht näher beschriebenen, aber sicherlich hochgezüchteten PCI-Express-System, in dem zwei GeForce-6800-Ultra-Grafikkarten für Dampf sorgen. ATI brüstet sich damit, dass der Extrem-Übertakter Sami Mäkinen mit seinem übertakteten Athlon-64-FX-53-System (2,4 auf 2,93 GHz) mit einer selten im Handel zu findenden und ebenfalls übertakteten AGP-Grafikkarte vom Typ Radeon X800 XT Platinum Edition einen 3DMark05-Wert von 8.250 erzielt.

Dazu musste der X800-XT-PE-Grafikchip aber auf 806 MHz und der Speicher auf 648 MHz übertaktet werden - das dürfte nur mit flüssigem Stickstoff möglich sein, womit sich Mäkinen aber auszukennen scheint. Angreifbar macht sich ATI aber dadurch, dass Mäkinen einen (noch?) nicht von Futuremark für den 3DMark05 abgesegneten Treiber verwendete.

Seitens Nvidia wird bestimmt noch ein Gegenschlag erfolgen, denn auch hier gibt es übertaktete GeForce-6800-Ultra-Grafikkarten, wie sie etwa der Hersteller Gainward bietet, der gegen ATI gerne stänkert. Auch ohne Übertaktung will ATI aber im 3DMark05 bis zu 20 Prozent schneller sein als der nächste Mitbewerber, der GeForce 6800 Ultra, und bezieht sich dabei auf einen Test der Hardware-Site Driverheaven.

Wie man sieht, nimmt der Größenvergleich zwischen ATI, Nvidia, ihren Partnern und Grafikkartenbesitzern mitunter absurde Züge an. Denn technisch ist es zwar sehr interessant, was unter bestimmten Umständen alles aus der Hardware herausgekitzelt werden kann, doch welcher Normalbürger kann sich schon ein PCI-Express-System mit zwei High-End-Grafikkarten oder gar ein extrem übertaktetes System mit exquisiten Komponenten und noch dazu einem aufwendigen Kühlsystem leisten?

Am meisten Hardware wird nun mal im preislich erträglicheren Low-End- und Mainstream-Bereich verkauft. Auf den Busch zu klopfen, lohnt sich für ATI, Nvidia und Co. dennoch, denn viele Kunden greifen zwar zur günstigeren Grafikkarte, erhoffen sich auf Grund des ähnlichen Produktnamens eine ebenfalls sehr gute Leistung.

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