OQOs Ultra-Portable-PC kann bestellt werden
PDA-großer Windows-XP-Rechner wird vermutlich im November 2004 ausgeliefert
Der etwa handtellergroße Ultra Personal Computer (UPC) von OQO scheint bald in den USA ausgeliefert zu werden. OQO hatte zuletzt den Herbst 2004 als Liefertermin genannt, Gerüchte sprachen von einer offiziellen Einführung des PDA-großen PCs Mitte Oktober 2004 und wurden nun von der online gegangenen Bestellseite bestätigt.

Produktbild #1
Ursprünglich sollte der mit Windows XP ausgestattete mobile Miniatur-PC schon im zweiten Halbjahr 2002 ausgeliefert werden, die bereits 1999 begonnene Entwicklungszeit wurde jedoch danach mehrmals ausgedehnt und die Spezifikationen verändert.
Der "OQO model 01 UPC" kommt mit 1-GHz-Transmeta-Prozessor der Serie TM5800, 256 MByte DDR-SDRAM, 20-GByte-Festplatte, "Freifall-Sensor" für bessere Festplattensicherung, WLAN, Bluetooth, transflektivem 5-Zoll-WVGA-LCD (800 x 480 Bildpunkte) mit automatischer Helligkeitsregelung und Stiftbedienung. Zudem versteckt sich hinter dem verschiebbaren LCD eine Miniatur-Tastatur mit "TrackStick" als Mausersatz. Zur Steuerung des UPC OQO wurde außerdem ein Daumenrad ("Thumbwheel") in den Gehäuserand integriert, so dass das Gerät auch nur mit einer Hand bedient werden kann.

Produktbild #2
Näheres zur Hardware und den Schnittstellen des neuartigen, tragbaren Zwerg-PCs, der durch Vulcans ebenfalls für 2004 erwarteten FlipStart Konkurrenz bekommen wird, findet sich in unserem Artikel vom Januar 2004.
Der Online-Shop auf der offiziellen, aber derzeit total überlasteten Website OQO.com listet das OQO model 01 in zwei Varianten: Einmal mit Windows XP Home für rund 1900,- US-Dollar und einmal mit Windows XP Pro für rund 2000,- US-Dollar, jeweils zuzüglich Steuer. Für eine vorinstallierte Microsoft Office Small Business Edition müssen zusätzliche 300,- US-Dollar ausgegeben werden. Ausgeliefert werden die vorbestellten Geräte vermutlich erst im November 2004, eine konkrete Aussage dazu gab es seitens OQO noch nicht.
Obowohl OQO ausdrücklich darauf hinweist, dass der mobile Zwerg auch unter Linux läuft, gibt es weder eine Version mit aufgespieltem Linux, noch ohne Windows. Etwas enttäuschend ist auch der hohe Preis, der ganz und gar nicht im "unteren Preissegment des Notebook-Marktes" angesiedelt ist, wie es OQO in Aussicht gestellt hatte. Allerdings handelt es sich um einen der ersten Vertreter einer neuen Größenklasse von vollwertigen, aber nur PDA-großen PCs, so dass wohl auch kein Low-End-Notebook-Preis erwartet werden darf.
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Hmmhm hab heute noch mit nem kollegen diskutiert wies mit PC's im PDA format aussieht...