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Studie: Tauschbörsen schaden Filmwirtschaft

Illegale Filmdownloads dienen nicht zum Probe-Sehen

Illegale Download aus Tauschbörsen schaden der Filmwirtschaft, zu diesem Ergebnis kommt die Studie "An empirical study of the effects of peer-to-peer filesharing on the film industry" von Victor Henning, Doktorand an der Professur für Marketing und Medien (Prof. Dr. Thorsten Hennig-Thurau) der Bauhaus-Universität Weimar. Negative Auswirkungen auf den Umsatz durch ein rechtliches Vorgehen gegen Tauschbörsennutzer sei nicht zu befürchten.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Studie zufolge haben vor allem das Budget und die Bewertung von Filmen, gemessen anhand der Verwertungen in der International Movie Database (IMDB), Einfluss darauf, wie oft ein Film in den Tauschbörsen auftaucht. Aber auch das produzierende Filmstudio wirkt sich hier aus, wobei Universal die Nase vorn hat. Rund 48,7 Prozent der Varianz, bezogen auf die Anzahl der Filme in Kazaa, lassen sich mit den Variablen Budget, Nutzer-Bewertung, Studio "Universal" und Wochen seit Kinostart erklären.

Inhalt:
  1. Studie: Tauschbörsen schaden Filmwirtschaft
  2. Studie: Tauschbörsen schaden Filmwirtschaft

Wer sich besonders gut mit Tauschbörsen auskennt, neigt auch dazu, mehr Filme herunterzuladen, Computer- und Filmaffinität hingegen haben der Studie zufolge keinen signifikanten Einfluss. Breitbandiger Internetzugang hat hier hingegen einen deutlich positiven Einfluss, Gleiches gilt für Faktoren wie Qualität (DVD-Rips bevorzugt) und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Film mehr als einmal gesehen wird.

Ein rechtliches Vorgehen der Filmindustrie gegen die Nutzer von Tauschbörsen und damit eine geringere Wertschätzung der Unternehmen würde sich der Studie zufolge aber nicht negativ auf Kinobesuche, DVD-Verleih oder -Verkauf auswirken. Mit einem gezielten Vorgehen sei es zudem möglich, eine überproportionale Zahl an Downloads zu verhindern, da 20 Prozent der Tauschbörsen-Nutzer rund 80 Prozent der Dateien zum Download anbieten.

In der Befragung kristallisierte sich ganz klar eine Hauptmotivation für die illegale Filmnutzung heraus: Die Teilnehmer der Studie laden Filme herunter, weil es kostenlos ist. Über zwei Dritteln der User, insgesamt 73 Prozent, ist diese Tatsache wichtig bis sehr wichtig. Zudem gaben die Befragten an, der DVD-Kauf sei zu teuer (63 Prozent), ebenso wie der Kinobesuch (50 Prozent). Nur insgesamt 17 Prozent der Film-Downloader gaben an, dass eventuell moralische Aspekte sie vom Download abhalten könnten.

Studie: Tauschbörsen schaden Filmwirtschaft 
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filmliebhaber 24. Dez 2004

ich hab mir letztens scarface-doppel-dvd für 30€ gekauft, aba irgendwie hat sich das...

MK 30. Sep 2004

Full ACK! Bestes Beispiel dafür sind - IMHO - Filme wie... "Fahrenheit 9/11" schon vor...

AntiDot 30. Sep 2004

Ich glaube auch nicht das man sich weniger Filme im Kino anschaut. Was man vorher schon...

Johnny Cache 30. Sep 2004

Na na... für die meisten zahle ich ja auch nicht mal 10€. Viel mehr sollte man auch für...

Bibabuzzelmann 30. Sep 2004

Hallo, hab mal ne Frage.. Weiss einer wo man im Ausland DvD´s bestellen kann, also welche...


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