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Kenwood mit Netzwerk-Receiver und DivX-DVD-Player (Update)

Geräte mit Sigmas EM8550-Chip laden Filme, Fotos und Bilder per Netzwerk vom PC. Der Unterhaltungselektronik-Anbieter Kenwood hat gemeinsam mit Sigma Designs ein Netzwerk-Wiedergabegerät für Audio und Video angekündigt. Wie die bisher primär von Netzwerkhardware- und Computerzubehör-Herstellern angebotenen ähnlichen Geräte basiert auch Kenwoods Fineline VRS-N8100 auf Sigmas EM8550-Chip, ist aber gleich ein ganzer Receiver. Zustäzlich kündigte Kenwood noch einen netzwerkfähigen DivX-DVD-Player an.
/ Christian Klaß
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Der Kenwood Fineline VRS-N8100 spielt Videos in den Formaten MPEG-1-, MPEG-2- und MPEG-4-AVI (DivX, XviD), Audio in den Formaten Ogg, MP3 und WMA sowie Bilddaten in den Formaten JPEG, BMP, GIF und PNG ab. Die Daten werden entweder von einem PC übertragen oder – und das bot bisher noch kein Sigma-basierter Netzwerk-Player – mit einem optionalen PC-Card-Speicherkartenleser von CompactFlash-, Memory-Stick-, Smart-Media- und SD/MMC-Karten abgespielt.

Kenwood selbst beschreibt den VRS-N8100 als netzwerkfähigen 6.1-Kanal-Heimkino-Receiver mit Unterstützung für Dolby Digital EX, DTS-ES, Dolby Pro Logic IIx und DTS Neo6, integriertem UKW/MW-Tuner (RDS) und einer Ausgangsleistung von 6 x 100 Watt im Surround-Betrieb (1 kHz, 6 Ohm) und 2 x 100 Watt im Stereobetrieb (1 kHz, 6 Ohm). Über Kopfhörer und Lautsprecher können gleichzeitig zwei verschiedene Audioquellen wiedergegeben werden.

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Die neue "Supreme"-Audiowiedergabe des Netzwerk-Receivers soll bei der MP3- oder WMA-Kompression weggefallene hohe Töne (Treble) wiederherstellen können und der digitalen Musik wieder ihre volle Klangbreite bescheren.

Der Fineline VRS-N8100 wird an Fernseher und Soundsystem bzw. Stereoanlage angeschlossen. Durch die Audio-, Foto- und Video-Sammlung wird per Fernbedienung und grafischer, auf dem Fernseher dargestellter Bedienoberfläche navigiert. Zugriff auf die Daten im Heimnetz erhält das Gerät per Ethernet-Schnittstelle.

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An weiteren Schnittstellen gibt es sechs analoge Audioeingänge, drei optische und zwei koaxiale Digitaleingänge, fünf Video-FBAS-Eingänge, zwei S-Video-Eingänge, einen analogen Audioausgang, je einen FBAS- und einen S-Video-Videoausgang, einen hochauflösenden Komponenten-Videoausgang (YUV), einen Front-AV-Anschluss und einen Front-Spielkonsoleneingang (optisch digital) mit automatischer Erkennung und Umschaltung auf "Game Surround-Setup". Weiterhin lassen sich über Vorverstärkerausgänge Subwoofer und hintere Centerlautsprecher (links/rechts) anschließen.

Kenwoods Fineline VRS-N8100 soll in den USA schon seit August 2004 verfügbar sein. In Deutschland will Kenwood das Gerät ab Ende September 2004 für rund 800,- Euro ausliefern. Mit dabei ist eine programmierbare Fernbedienung, die bereits mit den Codes für die Xbox- und PS2-Fernsteuerug gefüttert sein soll.

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Da der Receiver nur für die Netzwerk-Wiedergabe genutzt werden kann, bietet Kenwood noch den netzwerkfähigen DVD-Player DVF-N7080-S an. Dieser basiert ebenfalls auf dem Sigma-Chip, spielt die gleichen Dateiformate von CD/DVD und aus dem Netzwerk ab und kann ebenfalls JPEG-Bilder von einem optionalen PC-Card-Speicherkartenleser wiedergeben. Bilder können auch als MP3-vertonte Diashows dargestellt werden. Neben der Ethernet-Schnittstelle bietet der auch in schwarzem Gehäuse (DVF-N7080) angebotene DivX-DVD-Player einen Komponenten- (YUV), einen FBAS- (Cinch), einen Scart- (RGB), einen analogen Audio-Ausgang mit 2-Kanal-Downmix und je einen koaxialen und optischen Digitalausgang zum Anschluss an einen Receiver/Verstärker mit integriertem Decoder. Ab Ende September 2004 soll auch der Kenwood DVF-N7080(-S) lieferbar sein, für einen Preis von 350,- Euro. Ob die Kombination aus Netzwerk-Receiver und Netzwerk-DVD-Player im gleichen Wohnzimmer-Rack nicht etwas übertrieben ist, muss jeder selbst entscheiden.


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