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Freescale stellt PowerPC mit zwei Kernen vor

Neue Prozessoren in 90-Nanometer-Technik mit SOI. Freescale, Motorolas ehemalige Halbleitersparte, hat mit dem MPC8641D nun einen Dual-Core-Prozessor auf Basis der PowerPC-System-on-Chip-Plattform e600 vorgestellt. Der Chip soll vor allem in Embedded-Systemen zum Einsatz kommen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der MPC8641D integriert zwei Prozessorkerne und Schnittstellen, um so eine signifikant höhere Leistung zu erreichen. Jeder der PowerPC-Kerne verfügt über eine AltiVec-Engine zur Multimedia-Beschleunigung, bringt einen Level-2-Cache von 1 MByte mit sich und läuft mit einer Taktfrequenz von bis zu 1,5 GHz. Dabei soll der Prozessor im Regelfall einen Stromverbrauch von 15 bis 25 Watt aufweisen.

Der Zugriff auf die beiden Prozessor-Kerne erfolgt über einen breitbandigen MPX-Bus mit 667 MHz. Speichercontroller für DDR- und DDR2-Speicher sind in die beiden Kerne integriert. Die Anbindung an das System soll über ein serielles RapidIO-Interface erfolgen.

Der MPC8641D enthält zudem vier Ethernet-MACs, die Ethernet mit 10, 100 und 1.000 MBit/s unterstützen, einschließlich IPv4, IPv6, TCP, UDP und Virtual Local Area Network (VLAN). Auch PCI-Express wird unterstützt.

Zugleich kündigte Freescale mit dem MPC8641 einen zum MPC8641D Pin-kompatiblen Chip mit nur einem Prozessor-Kern an. Mit dem MPC7448 soll zudem ein stromsparender und mit mehr Leistung aufwartender Nachfolger für den MPC7447A auf den Markt kommen.

Alle Chips werden in einem 90-Nanometer-Prozess mit Silicon-on-Insulator (SOI) und Kupferverbindungen gefertigt.


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