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Studie: Die Marke des Handys ist nicht alles

80 Prozent der Befragten sind nicht bereit, für mobile Info-Dienste zu bezahlen

Das Institut für Mobile Marketing (ifmm) e.V. in Münster hat sich in einer Studie dem Handy-Nutzungsverhalten in Deutschland gewidmet. Ein Ergebnis der repräsentativen Studie ist, dass weniger als die Hälfte der Befragten die Marke als "wichtig" für die Kaufentscheidung erachten.

Artikel veröffentlicht am ,

In der Studie bestätigte das ifmm, dass vielmehr die Kombination der Merkmale relevant für die tatsächliche Kaufentscheidung ist. Das beste Produkt vereine, in absteigender Bedeutung, einen angemessenen Preis mit einer gelungenen Benutzeroberfläche und Menüführung, gewünschten Funktionen, geringem Gewicht und gutem Design sowie einer starken Marke.

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Die Befragung berücksichtigte sowohl die einzelnen Mobilfunkhersteller, die Netzbetreiber und deren Dienste. Ihrer Handy-Marke sind laut dem Befragungsergebnis 41 Prozent der Befragten treu geblieben, während 61 Prozent ihrem Netz treu waren.

Bei den Produktmerkmalen gelten das Telefonieren, die Sprachqualität, das Display und Kurzmitteilungen (SMS) als vorrangig. Bei neueren Funktionen wie Internetzugang, Kamera und MP3-Wiedergabe sei aber damit zu rechnen, dass diese in der Gunst der Nutzer an Bedeutung gewinnen werden, so das ifmm.

Die Bereitschaft der Befragten, spezielle Info-Dienste zu nutzen, hänge laut Studie stark von den verbundenen Kosten ab, was keine Überraschung sein dürfte. Ein Dämpfer für allzu hohe Erwartungen, mit Info-Diensten Geld machen zu können, ist, dass 80 Prozent und somit die deutliche Mehrheit der Befragten nicht bereit sind, überhaupt für mobile Info-Dienste zu zahlen. Lediglich 10 Prozent der Befragten würden dies tun. Werden diese Dienste hingegen kostenlos angeboten, zeigt sich eine wesentlich größere, aber auch nicht überragende Nutzungsbereitschaft (57 Prozent).

Bei der Studie haben sich vier Cluster (Lernende, Geschäftsmänner, Männer, Frauen) mit unterschiedlichen Verhaltensweisen herauskristallisiert. So sind die Lernenden zwar am häufigsten erreichbar, die Geschäftsmänner dagegen telefonieren mehr. Die Studie soll unter anderem zeigen, dass je nach Altersklasse bzw. Ausbildungs- oder Berufsstadium unterschiedliche Netzbetreiber bevorzugt werden, dass vier Fünftel des Clusters "Lernende" einen Vertrag mit fester Laufzeit haben oder dass Geschäftsleute nach wie vor zu 65 Prozent überwiegend vom Festnetz aus telefonieren.

"Mit dieser Studie wollen wir Ansatzpunkte für Mobiltelefonhersteller, Netzbetreiber und Anbieter mobiler Dienste liefern", wirbt Prof. Dr. Ralf Schengber, Direktor des Instituts. "Sie zeigt auch, dass in der Verwendung mobiler Endgeräte zu Marketingzwecken ein enormes Potenzial liegt." Die Studie zeige auch die Abwanderungen der Kunden zwischen den Mobilfunkherstellern und den Netzbetreibern auf.

Die Studie umfasst 173 Seiten mit 147 farbigen Abbildungen und erscheint im Oktober 2004 als Buch im Marketing-Verlag-Münster. Sie ist im Buchhandel (ISBN 3-938248-00-9, 178,- Euro) oder als pdf-Version unter info@ifmm.net zu beziehen.



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Hibakusha 28. Sep 2004

nicht ehre Sing-Sing ?

grind 28. Sep 2004

"Die Größe beim Gespräch ist das eine. Aber auf den wenigen Quadratzentimetern einen...

Hallo 28. Sep 2004

du bist überstimmt ;o)

topas 28. Sep 2004

Die Größe beim Gespräch ist das eine. Aber auf den wenigen Quadratzentimetern einen...

burger 28. Sep 2004

Ein mobile ohne kamera bringt dir was wenn du arbeitest. Ich kenne eine Menge Firmen die...


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