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Interview: Scribus besser als kommerzielle DTP-Applikationen

Golem.de: Planen Sie, auch andere Betriebssysteme zu unterstützen?

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Bradney: Scribus läuft derzeit auf verschiedenen Unix-Systemen - wir wissen, dass einige Leute Scribus bis hin zu 128-Bit-Prozessoren getestet haben -, auf BSD-Varianten, AIX, MacOS X via Fink und Windows 2000 via Cygwin. Wir planen native Unterstützung für MacOS X und Windows, auch wenn noch keine Termine oder Entwicklungsprozesse festgelegt wurden. Linux steht derzeit im Fokus.

Peter Linnell: Nach meiner Erfahrung läuft Scribus gut auf neueren Macs mit Fink. Mit Martin Costabel haben wir einen guten Maintainer für unsere Fink-Pakete.

Golem.de: Nach Erscheinen von Scribus 1.0 erfuhr die Software schnell Beachtung. Aber ist Scribus schon reif für einen produktiven Einsatz?

Bradney: Ja, mit Sicherheit. Es wird immer Dinge geben, die die Leute benötigen und diese Bedürfnisse sind im oberen Ende des DTP-Marktes größer. Wir kennen aber zahllose, semi-professionelle Magazine und persönliche Publikationen, die mit Scribus erzeugt werden. Kürzlich konnten wir auch einer wöchentlich erscheinenden kommerziellen Zeitung mit einer Druckauflage von mehr als 20.000 Exemplaren in den USA zum Start verhelfen.

Scribus 1.2 ist der Version 1.0 um Lichtjahre voraus. Wir hoffen, viele Leute können dank Scribus nun auf Linux umsteigen oder zumindest gute Resultate unter Verwendung der DTP-Software erzielen, statt eine Textverarbeitung dazu nutzen zu müssen.

Linnell: Einer meiner Kunden, ein Magazin-Verlag, hat mir erlaubt, Linux auf seinen Workstations zusammen mit Scribus parallel zu seinen DTP-Workstations unter MacOS und Windows 2000 zu installieren. Sie haben mir sehr geholfen, um vollen Einblick in die Pre-Press-Abteilung eines Vierfarb-Magazins zu bekommen.

Dies war von unschätzbarem Wert, um das Verhalten von Scribus im Zusammenspiel mit anderen DTP-Applikationen zu untersuchen.

Ich konnte so einige Tests von Scribus-PDF- und PS-Dateien mit speziellen Pre-Press- und Pre-Flight-Applikationen durchführen. Diese Tools untersuchen die Dateien und stellen fest, ob sie zu den veröffentlichten Spezifikationen und kommerziellen Drucknormen konform sind. Und die Dateien von Scribus sind in hohem Maße konform. Meiner Meinung nach sind die Ausgaben kommerziellen DTP-Applikationen überlegen. Wir haben auch drei kommerzielle Druckereien auf unserer Mailing-Liste, die diese Ergebnisse bestätigen.

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svenK 24. Jan 2006

Hallo, finde ich gar nicht. Mit Inkscape lassen sich ziemlich beeindruckende Dinge...

Imion 10. Okt 2004

denn es gibt da ein Problem mit Scribus. Es unterstützt meines Wissens nach weder Pantone...

Ratatosk 29. Sep 2004

Das trifft den Kopf wohl auf den Nagel... oder so ähnlich ;o) Polt halt! Verdammt, ich...

Ratatosk 29. Sep 2004

FULL ACK!!! Wenn schon DTP mit nem kommerziellen Programm dann eher InDesign, bin in der...

Alter Sack 29. Sep 2004

In der Tat... der gute Fred hat wohl noch nie mit Quark XPress gearbeitet (ist ja auch...


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