Photoshop CS lernt das DNG-Format
Das neu erschienene Camera-Raw-Plug-In unterstützt vier neue Digitalkameras. Neben der PowerShot S60 von Canon sind das die Epson RD-1, die Fujifilm FinePix S20 Pro und Nikons Coolpix 5400. Als weitere Neuerung kann das Plug-In mit DNG-Dateien umgehen, um Kameradaten in einem einheitlichen Format archivieren zu können.
"Raw-Dateien sind das digitale Pendant zum klassischen Filmnegativ und deshalb wichtig für professionelle Fotografen", erklärt Bryan Lamkin, Senior Vice President of Digital Imaging and Digital Video Products bei Adobe. "Die neue Version unseres Camera-Raw-Plug-Ins unterstützt zudem .DNG-Dateien. Mit diesem neuen Format machen wir die Archivierung von Raw-Dateien zukunftssicher. Kreativ-Profis können so das Risiko ausschließen, dass die bisher verwendeten zahlreichen Dateiformate nach einiger Zeit nicht mehr unterstützt werden. Mit .DNG erhalten sie langfristig die genaue Kontrolle über ihre Bilder."
Mit Hilfe des Camera-Raw-Plug-Ins lassen sich die von einem digitalen Kamerasensor gespeicherten Daten direkt ohne Umwege auslesen, um Bilder mit möglichst vielen Details und ohne Verfälschungen zu bearbeiten. Die Kameradaten werden an die Bildbearbeitung übermittelt, bevor diese Daten etwa in die Formate TIFF oder JPEG konvertiert werden. Darüber lässt sich der Weißabgleich, die Sättigung oder Schärfe eines Bildes ohne Qualitätsverlust verändern, verspricht Adobe.
Adobe bietet das Camera-Raw-Plug-In für Photoshop CS ab sofort in der Version 2.3 kostenlos zum Download für Windows(öffnet im neuen Fenster) und MacOS X(öffnet im neuen Fenster) an. Die Erweiterung verlangt mindestens nach MacOS X 10.2.4, Windows 2000 mit Service Pack 3 oder Windows XP.
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