Pongmechanik - Pong zum Anfassen
Während am Computer aber nur zwei "Schläger" auf schwarzem Untergrund und ein "Ball" zu sehen sind, soll Pongmechanik zeigen, was im Computer vor sich geht – es nachvollziehbar und fühlbar machen.
Dabei besteht Pongmechanik im Wesentlichen aus vier Elementen: einem Relais-Computer, einer mechanischen Ebene mit Bewegung und Kollisionsabfrage, dem Display und einigen akustischen Bauteilen. Die Spielsteuerung erfolgt über den Relais-Computer, der auf Halbleiter verzichtet und stattdessen aus gebrauchten Telefonrelais besteht. Die Schaltvorgänge der Relais sind dadurch sicht- und hörbar.
Die Bewegungen von Ball und Schläger wie auch Kollisionsabfragen finden in einem Metallgestell unter einer Glasabdeckung statt. Jedes bewegliche Teil hat ein mechanisches Gegenstück, das von Elektromotoren bewegt wird. Kollidieren diese Teile, werden Kontakte geschlossen und die Relais im Computer schalten daraufhin die Drehrichtung der Motoren um.
Die Bewegungen der mechanischen Teile werden über Schnüre und Umlenkrollen auf das "Display" übertragen. Dieses besteht aus zwei in geringem Abstand übereinander liegenden Glasplatten – die untere ist mit dem Spielfeld bemalt. Zwischen den Glasplatten bewegt sich der "Ball", ein von schwarzen Schnüren geführtes, weißes Kunststoffquadrat. Zwei weiße Kunststoffrechtecke dienen als Schläger und werden ebenfalls an Schnüren geführt.
Die unverwechselbare akustische Begleitung von Pong wird mit zwei Klanghölzern erzeugt, die durch den beweglich aufgehängten Kern zweier Elektromagneten angeschlagen werden.
Bilder und Details zu Pongmechanik finden sich unter cyberniklas.de(öffnet im neuen Fenster).