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Fuji FinePix S3: Neues DSLR-Modell für Nikon-Objektive

Digitale Spiegelreflexkamera für Profi-Fotografen. Fuji bringt mit der FinePix S3 Pro das Nachfolgemodell der FinePix S2 Pro auf den Markt. Die digitale Spiegelreflexkamera ist mit einem Super-CCD-SR-II-Sensor der vierten Generation mit 12,34 Millionen effektiven Pixeln (6,17 Millionen S-Pixel und 6,17 Millionen R-Pixel) ausgerüstet und baut auf dem Gehäuse der F80 von Nikon auf. Die Sensorfläche des CCDs ist 23 x 15,5 mm groß. Eine Einordnung in herkömmliche Auflösungskategorien ist schwierig, dennoch sollte das Gerät aber ungefähr im 6-Megapixel-Sektor platziert sein, auch wenn es eigentlich 12 Millionen "halbe" Pixel bietet.
/ Andreas Donath
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Das Design des Super CCD SR mit zwei unterschiedlich großen Pixelgruppen sorgt, wie bei den zahlreichen Kameras von Fuji, die dieses Prinzip auch beherrschen, bei kontrastreichen Motiven für einen größeren Dynamik- und erweiterten Tonwertumfang. Bei diesem Modell kann man das Verhältnis der aktivierten S- und R-Pixel selbst festlegen.

Dank des Nikon-F-Bajonetts ist die S3 Pro zu Nikon-Objektiven kompatibel. Sie hat sowohl ein 2-Zoll-LCD mit 235.000 Pixeln (mit fast 100 Prozent Bildfeldabdeckung) als auch ein zweites LC-Display zur Anzeige der Einstellungsoptionen.

Die FinePix S3 Pro arbeitet mit einem Fünfpunkt-Autofokus-System mit dynamischer Feldaufteilung, einer 3D-Matrix-Belichtungsmessung und bietet neben der Einzelbild- auch eine Serienaufnahme sowie eine Mehrfachbelichtung an. Dazu kommen vier Belichtungsprogramme (AE-Multiprogrammautomatik, AE-Blendenautomatik, AE-Zeitautomatik und manuelle Belichtung). Darüber hinaus bietet die FinePix S3 Pro neun Programme für den Weißabgleich (Automatik, Sonnig, Schatten, Glühlampenlicht, zwei individuelle Einstellungen und drei Einstellungen für Neonlicht).

Die FinePix S3 Pro empfiehlt sich besonders für Studio- und Hochzeitsfotografie. Die Kamera erlaubt die Simulation verschiedener Filmtypen: Der Modus F1 ist speziell für Studioportraits optimiert und ermöglicht nach Herstellerangaben weiche, gleichmäßige Tonwerte und natürlich wirkende Hauttöne. Der Film-Simulationsmodus F2 hingegen ist ideal für die Naturfotografie und bietet eine hohe Farbsättigung (besonders in Bereich von Blau und Grün) und einen starken Kontrast. Mittels vier Einstellungen zur individuellen Anpassung des Dynamikumfangs kann die Kamera auch selbst angepasst werden.

Die FinePix S3 Pro bietet eine Offenblenden-Belichtungsmessung zum Blitzen. Damit lassen sich Nikon-Blitzgeräte vom Typ DX ansteuern. Der Synchro-Anschluss ermöglicht darüber hinaus den Einsatz von anderen Blitzgeräten.

Die Empfindlichkeit ist zwischen ISO 100, 160, 200, 400, 800 und 1600 einstellbar. Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 30 bis 1/4000 Sekunden, die Blitzsynchronisation ist bis zu 1/180 Sekunde möglich.

Die Kamera kann Bilder in zwei Dateiformaten aufzeichnen (CCD-RAW und JPEG). Das CCD-RAW-Dateiformat ist das "verlustfreie" 14-Bit-Bilddateiformat, das die Bilder genau so speichert, wie sie vom CCD vor der Verarbeitung durch die internen Algorithmen der Kamera kommen.

Für die Datenübertragung bietet sie sowohl eine Firewire400-Schnittstelle als auch einen USB-2.0-Anschluss. Wie bei der FinePix S2 Pro kann man sowohl auf xD-Picture-Cards als auch auf Microdrive-Speichermedien aufzeichnen. Versorgt wird die Kamera mit vier Mignon-Ni-MH-Akkus. Das Gerät ist mit zwei Auslösern ausgerüstet, so dass man sowohl im Quer- als auch im Hochformat bequem fotografieren kann.

Das Gehäuse misst 147,8 x 135,3 x 80 mm und wiegt leer 815 Gramm. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht.


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