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Nvidia GoForce 3D 4500 - Neue Handy-GPU steckt im Gizmondo

Deutlich mehr Grafikspeicher als der Vorgänger GoForce 4000. Nvidia hat mit dem GoForce 3D 4500 einen neuen Grafikchip für Handys, PDAs und Spiele-Handhelds vorgestellt. Im WindowsCE.Net-basierten Spiele-Handheld Gizmondo wird der Mobilgrafikchip erstmals seinen Einsatz finden.
/ Christian Klaß
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Wie üblich schmeißt Nvidias Marketing-Abteilung mit hübschen Begriffen um sich, denn der GoForce 3D 4500 ist natürlich nicht einfach nur ein Grafikchip für mobile Geräte, sondern gleich ein "Wireless Media Processor". Wobei der Chip genauso wenig drahtlos ist wie seine Notebook- und Desktop-Kumpanen aus dem Hause Nvidia. Über den integrierteen SD/SDIO Host Controller zur Verwaltung von SD/MMC-Speicherkarten können allerdings auch WLAN und Bluetooth-SD-Karten angesteuert werden.

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Die vom GoForce 3D 4500 im Bereich 2D-Grafik und Video gebotenen Funktionen entsprechen weitgehend denen des Anfang 2004 vorgestellten GoForce 4000. Diesen übertrumpft der GoForce 4500 jedoch mit seinem für Handy/PDA-Verhältnisse sehr großen Grafikspeicher: Statt 640 verfügt das neue GoForce-3D-Topmodell über 1.280 KByte eingebettetes, 128-Bit-breites SRAM.

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Für 3D-Grafik-Darstellung erhält der GoForce 3D 4500 zudem eine Geometrie-Einheit und unterstützt programmierbare Shader, bi- und trilineare Textur-Filterung, 40-Bit-Farb- und Textur-Kompression sowie Multitexturing mit bis zu vier Texturen. Videos kann der Chip sowohl in MPEG-4- als auch in H.263-Formaten mit bis zu 352 x 288 Bildpunkten (CIF) bei 30 Bildern/s aufzeichnen und wiedergeben – für Videokonferenzen soll beides gleichzeitig erfolgen können.

JPEGs kann das neue GoForce-3D-Familienmitglied wie der GoForce 4000 mit bis zu 8fachem digitalem Zoom und max. 3 Megapixeln über eine Handy-Kamera erfassen und auf dem Handy-Display darstellen. Nvidias Stromspartechnik nPower soll zudem die Akkus der mobilen Endgeräte schonen, in denen der GoForce 4500 zum Einsatz kommt.

Die Grafik-Programmierschnittstellen OpenGL ES, M3G und Direct3Dm werden von Nvidias GoForce-3D-Serie unterstützt, was die Entwicklung von Software vereinfacht. Damit auch genügend Spiele die Grafikfähigkeiten der GoForce-3D-Serie ausnutzen, will Nvidia eng mit Providern, Spiele-Entwicklern und -Publishern zusammenarbeiten.

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Wie Nvidia bekannt gab, wird der GoForce 3D 4500 erstmals im Spiele-Handheld Gizmondo von Tiger Telematics zu finden sein. Am 29. Oktober 2004 wird Gizmondo in Großbritannien eingeführt, weitere europäische Länder sollen später folgen. Die Bemusterung von Handy-OEMs und Handheld-Herstellern mit dem GoForce 3D 4500 hat Nvidia bereits begonnen. Erste Handys mit dem GoForce 3D 4500 erwartet Nvidia für die erste Jahreshälfte 2005.


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