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Spinat als Stromquelle für Notebooks und Handys

MIT-Forscher nutzen Spinat-Chloroplasten zur Stromerzeugung

Forschern am MIT ist es erstmals gelungen, die Art und Weise, wie Pflanzen das Sonnenlicht als Energiequelle nutzen, auf ein elektrisches Gerät zu übertragen, ohne dabei mit flüssigen Lösungen zu arbeiten. Das "Spinat Sandwich" getaufte Gerät soll eines Tages Laptops und Handys mit Strom versorgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Herzen des Systems arbeitet ein Protein-Komplex, der als Photosystem I (PSI) bezeichnet wird. Das PSI arbeitet auf Basis von Spinat-Chloroplasten, ist etwa 10 bis 20 Nanometer breit und besteht damit laut Marc A. Baldo, Professor für Elektroningenieurwesen am MIT, aus den bislang kleinsten Schaltkreisen.

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Das Spinat-Kraftwerk soll eine hohe Effizienz aufweisen, schließlich wurde diese Art der Energiegewinnung mit der Evolution über lange Zeit optimiert. Die Herausforderung liegt vor allem in der Kombination von biologischen und nicht biologischen Materialien. Die einen benötigen Wasser und Salz zum Überleben, für die anderen sind diese Stoffe tödlich.

Spinat-Chip des MIT
Spinat-Chip des MIT

Die Forscher extrahierten das Spinat-Protein mit einer Zentrifuge, um die dabei entstehenden, dunkelgrünen Kügelchen dann weiterzuverarbeiten und schließlich wasserlöslich zu machen. Mit Hilfe einer von MIT-Professor Shuguang Zhang entwickelten Methode gelang es dank spezieller kombinierter Peptide, eine Basis zu schaffen, auf der die Proteine ohne Wasser für rund drei Wochen stabil bleiben. Möglich sei dies, da die als Reinigungs-Peptide bezeichnenten Stoffe Wasser enthalten würden, glaubt Zhang.

Ihr Spinat-Sandwich setzten die Forscher dann aus einer mit einem leitenden Material beschichteten Glasplatte und einer dünnen Goldschicht zusammen, welche die chemische Reaktion des Photosystem I fördert. Bedampft mit einem weichen organischen Halbleiter zur Verhinderung von Kurzschlüssen kann dann das Material aus Spinatproteinen aufgebracht werden.

Durch Bestrahlung mit Laser-Licht war dann eine kleine Ladung zu messen. Die Forscher wollen nun die Effizienz ihres Spinat-Sandwich weiter steigern und peilen durch die Kombination mehrerer PSI-Schichten eine Konversionsrate von 20 Prozent an.



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:-) 25. Sep 2004

:-) mann könnte auch fragen, was denn überhaupt`s diese Spinatmeldung hier zu suchen hat...

Dead3ye 24. Sep 2004

Ähm ich will ja nichts sagen aber wird das jetzt ein Glaubenskrieg zwischen Christen...

Der Schrieb 22. Sep 2004

Hast Du die Warscheinlichkeitsberechnung parat? Es sind schon sehr, sehr viele Zufälle...

Mein Name 22. Sep 2004

Öhm? Wer ist denn auf diese krude Idee gekommen?

:-) 22. Sep 2004

...und wenn´s nun eine Mischung aus Versuch und Irrtum einerseits und Schöpfung...


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