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Microsoft wartete mit Patch gegen JPEG-Fehler fast ein Jahr

Entdecker des JPEG-Sicherheitslochs hat Microsoft im Oktober 2003 informiert. Einen Tag bevor Microsoft vor nun fast einem Jahr eine neue Sicherheitsstrategie bekannt gab, wurde das Unternehmen über das JPEG-Sicherheitsloch in zahlreichen Microsoft-Produkten informiert - und stellte erst rund elf Monate später in der vergangenen Woche einen Patch zur Behebung des Problems zur Verfügung.
/ Ingo Pakalski
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Als Microsoft im Oktober 2003 eine neue Sicherheitsstrategie verkündete, wurde der monatliche Patch-Day eingefügt. Zugleich versprach Microsoft, bei schwer wiegenden Sicherheitslücken aus dem monatlichen Turnus auszubrechen und Patches unabhängig davon zu veröffentlichen. Allerdings geschah dies in den vergangenen elf Monaten nicht, obgleich nahezu an jedem Patch-Day mindestens eine von Microsoft selbst als gefährlich eingestufte Sicherheitslücke in Microsofts Produkten beseitigt wurde.

Das gilt auch für das JPEG-Sicherheitsloch, das gleich eine ganze Reihe von Applikationen aus Redmond betrifft und worüber ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein fremdes System erlangen kann. Dazu muss das Opfer nur als Administrator angemeldet sein und etwa ein Webseite oder eine E-Mail mit einem JPEG-Bild öffnen. Zudem kann das Sicherheitsloch mit entsprechend modifizierten JPEG-Bildern auch in einer Reihe anderer Microsoft-Produkte ausgenutzt werden.

Nach Angaben von Nick DeBaggis(öffnet im neuen Fenster) wurde das JPEG-Sicherheitsloch bereits am 7. Oktober 2003 an Microsoft gemeldet, die dann erst am 14. September 2004 einen Patch zur Beseitigung der Sicherheitslücke veröffentlichten.


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