Microsoft öffnet Quelltext von Office für Regierungen
"Microsofts kollaborativer Ansatz und der vom Unternehmen gewährte Zugriff auf den Quellcode belegen eine tiefgreifende Verpflichtung zu unserer kontinuierlichen Kollaboration" , meint dazu Dr. Steve Marsh, Leiter der Stelle Central Sponsor for Information Assurance im britischen Kabinettsbüro. "Die Freigabe dieses Quellcodes unterstützt die britische Regierung nicht nur im Verständnis der Sicherheitsimplikationen der Office-Produktivitätssuite, sondern auch im sicheren Deployment einer umfassenden Palette an Szenarien."
Das im Januar 2003 als Erweiterung der erfolgreichen Microsoft-Shared-Source-Initiative lancierte GSP ist ein kostenfreies, globales Programm, mit dem Microsoft auf die spezifischen Bedürfnisse von Regierungen eingehen will. Dabei ist der Zugriff auf den Quellcode von Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows CE und jetzt Office 2003 möglich.
Bisher haben über 30 Ländern, darunter Australien, China, Norwegen, Russland, Spanien und Großbritannien, GSP-Vereinbarungen unterzeichnet. Allerdings knüpft Microsoft die Teilnahme an gewisse Kriterien, die die Ländern erfüllen müssen.