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Alles nur geklaut? Streit um freies CMS Mambo

Mambo ab Version 4.5.1 soll umstrittenen Code nicht mehr enthalten

Mit einer Warnung richtete sich Brian Connolly, President des Online-Dienstleisters Furthermore, in einem offenen Brief an Nutzer des freien Content-Management-Systems Mambo. Das System enthalte geklauten Code und Nutzer setzen sich der Gefahr zivil- und strafrechtlicher Verfolgung aus.

Laut Connolly liegen die Rechte des "Lead Story Block" in Mambo bei Furthermore und wurde von dessen Entwickler Emir Sakic unerlaubt in Mambo integriert. Sakic habe die entsprechende Funktion im Auftrag von Furthermore entwickelt. Seinen offenen Brief will Connolly als Warnung verstanden wissen - man bereite Klagen gegen Mambo-Nutzer vor.

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Doch sowohl das Entwicklerteam als auch Sakic widersprechen der Darstellung von Connolly vehement. Der eigentliche Vorgang, auf den sich Connolly beziehe, liege mehr als ein Jahr zurück und im Kern gehe es um einen Streit zwischen Connolly mit dem von ihm angeheuerten Entwickler Sakic, so das Mambo-Team in einer Stellungnahme. Mambo habe mit dieser Auseinandersetzung nichts zu tun.

Abgesehen davon sei der besagte Code von einer GPL-Software, Mambo, abgeleitet und stehe damit automatisch unter der GPL. Auch habe Connolly Mambo einschließlich des fraglichen Codes selbst verbreitet.

Gegenüber NewsForge nahm auch Sakic zu dem Vorgang Stellung. Er habe das entsprechende Modul zwar für Connolly entwickelt, einen Vertrag oder eine Vereinbarung bezüglich der Rechte an der Software habe es allerdings nicht gegeben. Bei dem fraglichen Modul handle es sich zudem um eine Ableitung von Mambo-Komponten, die der GPL unterliegen. Die eigentlichen Änderungen hätten zudem nur neun Zeilen umfasst.

Darüber hinaus habe er den für Connolly entwickelten Code nicht in Mambo integriert. Er habe die entsprechende Funktion für Mambo neu implementiert und im Gegensatz zu der für Connolly entwickelten dynamisch gestaltet.

Diese Darstellung weist Connolly zurück. Er habe versucht, das Problem mit den Mambo-Entwicklern zu lösen, doch diese hätten sich unkooperativ gezeigt. Diese haben aber, um der Auseinandersetzung ein Ende zu bereiten, die entsprechende Funktion nochmals neu implementiert, um sicherzustellen, dass Mambo ab der Version 4.5.1 keinen umstrittenen Code enthält. Beweise für seine Behauptungen oder die entsprechenden Verträge mit Sakic habe Connolly trotz wiederholter Aufforderung nicht beigebracht.


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Marcus 25. Sep 2005

Also was soll ,das denn jetzt nun ??? Mambo war und ist als OS erhältlich und nun kommt...

Thomas05 18. Feb 2005

Ich arbeite auch mit Mambo, und das recht gerne. Ich schätze den Einsatz der Open Source...

Snoopy 20. Nov 2004

Das ist noch Garnichts. Scaut euch den Klau vom YaWPS an. Hier das Original: http://yawps...

Snoopy 20. Nov 2004

Das ist noch garnichts. Wen Ihr ein Maga Diebstahl Sehen wollt Schaut Hier: Das ist der...

FiRuS 23. Sep 2004

Also, ich nutze Mambo seit einiger Zeit bzw. versuche mich in dieses CMS einzuarbeiten...



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