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UMTS-Netz ist zu weniger als einem Prozent ausgelastet

E-Plus hat mehr als neun Millionen Kunden. Die UMTS-Mobilfunknetze der dritten Generation in Deutschland werden bislang kaum genutzt. "Das Netz ist zu weniger als einem Prozent ausgelastet", sagte E-Plus-Chef Uwe Bergheim im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.
/ Andreas Donath
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Der Umstand, dass die UMTS-Kapazitäten kaum genutzt würden, gelte für alle Anbieter, denn die Kundenakzeptanz fehle. Unter diesen Umständen werde sich das Unternehmen mit dem Ausbau der Technik Zeit lassen. "E-Plus stellt nicht die Republik mit Antennen zu, solange es nicht eine wirklich sichtbare Nachfrage nach den neuen Diensten gibt", sagte der Chef des drittgrößten deutschen Mobilfunkers.

Unterdessen hat E-Plus nach Eigenangaben die Marke von neun Millionen Kunden überschritten: "Das hatten wir erst zum Jahresende erwartet", so Bergheim. Er kündigte zum 1. Oktober ein neues Produkt an. E-Plus werde Neukunden, die auf ein neues Handy verzichten, einen Monat lang die Hälfte der Grundgebühr erlassen. Das spare je nach Tarif zwischen 60 und 180 Euro.


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