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VIA benennt seine Prozessoren neu

Neuer C5J-Kern kommt in der ersten Jahreshälfte 2005 als VIA C7 und C7-M. VIA will in der ersten Jahreshälfte 2005 mit der Auslieferung seiner neuen Prozessor-Generation mit C5J-Kern und Codenamen Esther beginnen, ursprünglich sollte der Chip noch 2004 erscheinen. Zugleich ändert VIA die Namensgebung seiner Prozessoren, der neue wird als Via C7-Serie bezeichnet.
/ Jens Ihlenfeld
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VIAs C7 mit C5J-Kern (alias Esther) soll in stromsparenden Desktop-PCs sowie in Unterhaltungselektronik wie digitalen Videorekordern oder Set-Top-Boxen zum Einsatz kommen, während Via mit dem C7-M auf schlanke und leichte Notebooks abzielt. Dazu wird der Prozessor mit VIAs Stromspartechnik PowerSaver 4.0 ausgestattet.

Der C5J soll in 90-nm-SOI-Technik von IBM gefertigt werden und mit speziellen Beschleunigungs-Funktionen für RSA-Verschlüsselung, SHA-Hashing und zudem mit einem Buffer-Overflow-Schutz ausstatten sein. Neben höheren Taktraten auch beim Systembus, größerem Level-2-Cache sowie Unterstützung für Intels Multimedia-Befehlssätze SSE2/SSE3 will VIA zudem die Leistung im Vergleich zum Vorgänger Nehemiah deutlich anheben.

Die Chips sollen Taktraten bis über 2 GHz erreichen. Bei einer Taktrate von einem GHz verspricht VIA eine maximale Stromaufnahme von 3,5 Watt - dennoch soll die Leistung für die Videokompression und Datenverschlüsselung ausreichen. Wie der Nehemiah verfügt auch der Esther-Kern über die Verschlüsselungseinheit "PadLock", die einen das elektronische Rauschen auf dem Chip nutzenden Zufallszahlengenerator beinhaltet.

Dennoch will VIA auch weiterhin C3-Prozessoren fertigen, die vor allem in sehr preiswerten und kompakten PCs zum Einsatz kommen. Allerdings wird auch hier die Mobilversion umbenannt und heißt künftig C3-M.


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