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Britische Verbraucherschützer gegen iTunes-Preise

Consumers' Association reicht Beschwerde bei britischer Wettbewerbszentrale ein. Die britische Consumers' Association hat sich am 15. September 2004 in einem Brief an die britische Wettbewerbszentrale gewandt, damit diese sich den im Vergleich zu Frankreich und Deutschland höheren Preisen von Apples Musik-Download-Service widmet. Nach europäischem Recht stünden britischen Kunden die gleichen Vorteile zu wie den anderen Mitgliedern des europäischen Binnenmarktes.
/ Christian Klaß
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Die Verbraucherschützer bemängeln, dass iTunes in Großbritannien 79 Pence, umgerechnet etwa 120 Euro-Cents pro Musikstück verlangt. In Frankreich und Deutschland würden jedoch nur 99 Cent verlangt, britische Kunden müssten also rund 20 Prozent mehr für den identischen Service zahlen. Zudem würde es britischen Kunden unmöglich gemacht, auf das französische und deutsche iTunes auszuweichen, da eine Registrierung eine Adresse im jeweiligen Land voraussetzen würde. Die lokalen Zahlungsmethoden würden ein weiteres Hindernis darstellen.

Das Schreiben an das Office of Fair Trading (OFT) habe man verfasst, da iTunes mit seiner wohnsitzabhängigen und somit diskriminierenden Preisgestaltung gegen die Prinzipien eines gemeinsamen Binnenmarktes verstoße. Apple habe gegenüber der Consumers' Association argumentiert, dass das zu Grunde liegende wirtschaftliche Modell in jedem Land einen Einfluss auf die Preisgestaltung habe. "Dies ist nicht ungewöhnlich, man vergleiche die Preise der CDs in den USA mit denen Großbritanniens. Wir glauben, dass der richtige Vergleich mit den Preisen anderer Musikdownloads in Großbritannien erfolgen sollte" , zitieren die Verbraucherschützer Apple.

Die Consumers' Association fordert das OFT auf, sich der möglichen Verletzung des Wettbewerbsrechts seitens Apple anzunehmen und gegebenenfalls für die Rechte der britischen Kunden einzutreten. "Wenn das OFT zustimmt, wird dies ein weiteres Beispiel der Abzocker-Kultur, deren Opfer die britische Öffentlichkeit häufig wird" , so Phil Evans von der Consumers' Association.


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