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QuickTransit übersetzt Programmcode auf verschiedene CPUs

Programmcode ohne Änderungen auf unterschiedlichen Prozessoren ausführen

Mit QuickTransit stellt der kalifornische Software-Hersteller Transitive eine überarbeitete Version der CPU-Code-Morphing-Software Dynamite vor, die nun unter der Bezeichnung QuickTransit firmiert und die leichte Portierung von Software auf unterschiedliche Hardware-Plattformen erlauben soll. Dazu wird der Programmcode von QuickTransit so übersetzt, dass er ohne Anpassungen auf verschiedenen Prozessor-Plattformen ausgeführt werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,

In QuickTransit kommt eine modulare Architektur zum Einsatz, die oberhalb des Betriebssystems den Programmcode ausliest und diesen in Echtzeit in einen prozessorunabhängigen Code übersetzt. Anschließend optimiert ein spezieller Kernel den Programmcode und überreicht diesen an einen Back-End-Code-Generator, der den optimierten Code an den entsprechenden Prozessor leitet. Software-Produkte sollen so ohne jegliche Einschränkung auf unterschiedlichen Prozessor-Plattformen laufen können, was die Kosten sowie den Aufwand für die Portierung einer Software verringern soll.

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Dieses Verfahren erreicht nach Herstellerangaben mit einem Anteil von 80 Prozent eine ähnliche Ablaufgeschwindigkeit, als ob die Applikationen auf der dafür geschriebenen Hardware laufen. Als Grund dafür nennt der Hersteller, dass zumeist nur etwa 10 Prozent des Programmcodes während der Ausführung einer Applikation benötigt werden, so dass diese Programmteile vom Optimierungs-Kernel entsprechend bearbeitet werden, was zu einer zügigen Verarbeitungsgeschwindigkeit führt. Während die QuickTransit-Applikation selbst etwa 500 KByte Speicher belegt, wird zusätzlich etwa 25 Prozent des Programmspeichers benötigt. Für große Server-Applikationen liegt der Speicherbedarf bei 10 bis 30 MByte. QuickTransit unterstützt die Programmiersprachen C, C++, Fortran, Cobol, Basic, Ada, Pascal, Modula, PL/1 sowie Assembler-Sprachen.

Transitive bietet derzeit vier QuickTransit-Versionen an, die sich in der CPU-Zielplattform unterscheiden, auf welche die Software übersetzt werden soll. So führt "QuickTransit for x86" Applikationen auf x86-Systemen aus, die für MIPS, PowerPC oder Mainframe-Front-Ends geschrieben wurden. Die Itanium-Version kümmert sich um MIPS-, PowerPC-, x86- sowie Mainframe-Applikationen und wandelt diese so um, dass sie auf Itanium-Systemen laufen. Gleiches gilt für Opteron als Zielsystem, allerdings hier ohne x86-Unterstützung. QuickTransit for PowerPC wandelt Applikationen der Plattfomen MIPS, x86 sowie Mainframe-Binaries entsprechend um, so dass diese auf PowerPC-Systemen genutzt werden können.

Transitive vertreibt QuickTransit-Produkte vor allem an OEM-Kunden, die für die Nutzung des Verfahrens eine Einmallizenz erwerben, deren Kosten sich nach der Art der Verwendung richten.



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Charly 16. Sep 2004

Qoute: "Entweder, die Software funktioniert einfach nicht (richtig), oder sie wird so...

WilliWichtig 16. Sep 2004

Haq Nffrzoyre ownz you!

Ewiggestriger 15. Sep 2004

Ja, 10% halte ich auch für sehr optimistisch, was die Codegenerierung und Abhängigkeiten...

Integrator 15. Sep 2004

Problem: Die Firma mit 98% Weltmarktanteil wird eher versuchen, auf 100% zu kommen...

Lolli 15. Sep 2004

ewiggestriger nomen est omen ... assambler interesiert nur die gameboy programierer...


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