SED: Neue Generation von Flachdisplays in den Startlöchern
Wie herkömmliche Kathodenstrahlröhren kollidieren auch bei SED-Panels Elektronen mit einem leuchtmittelbeschichteten Bildschirm. Anders als bei Kathodenstrahlröhren werden die Elektronen aber nicht von einer zentralen Quelle abgegeben und der entsprechende Elektronenstrahl abgelenkt. Vielmehr sind die Elektronen-Emitter bei SEDs in gleicher Zahl vertreten wie es Pixel auf dem Bildschirm gibt.
Neben einer hohen Helligkeit und Auflösungen sollen SED dadurch eine enorm hohe Bildqualität und sehr kurze Reaktionszeiten bieten, dabei aber wenig Strom verbrauchen.
Bereits seit 1986 arbeitet Canon an der SED-Technik, seit 1999 zusammen mit Toshiba und dem Ziel, die Technik zu kommerzialisieren. In dem neuen Joint Venture, das im Oktober gegründet werden soll, wollen sich die Unternehmen nun auf große Flachbildschirme für Fernseher konzentrieren, insbesondere im Hinblick auf HDTV. Die Produktion soll 2005 beginnen. Nach erfolgtem Start der SEDs wollen die Unternehmen dann Fertigungsstätten fertig stellen, um die Displays auch in großer Stückzahl fertigen zu können.
Canon wird an dem Gemeinschaftsunternehmen mit 50,002 die Mehrheit halten, die restlichen 49,998 Prozent hält Toshiba.