Abo
  • Services:

Creative Commons: Spezielle Lizenz für Entwicklungsländer

Lizenz soll Entwicklungsländern besseren Zugriff auf Wissen ermöglichen

Die Organisation Creative Commons, die sich weltweit für ein faires Urheberrecht einsetzt, bietet jetzt eine spezielle Lizenz an, die es Autoren und Verlagen erlaubt, ihre Inhalte in Entwicklungsländern frei anzubieten, während diese im Rest der Welt geschützt sind.

Artikel veröffentlicht am ,

Die von Lawrence Lessig, Chairman von Creative Commons, Professor für Jura an der Stanford Universität und Vorstandsmitglied der Free Software Foundation, sowie dem Entwickler der neuen Lizenz, Jamie Love, vorgestellte "Developing Nations License" kann wie alle anderen Werkzeuge von Creative Commons kostenlos genutzt werden. Sie erlaubt es Autoren, ihre Werke teilweise freizugeben. An die Stelle des "all rights reserved" tritt dabei ein "some rights reserved".

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  2. Ruhrverband, Essen

Die Developing-Nations-Lizenz erlaubt es Rechteinhabern nun zudem, Nutzern in Entwicklungsländern eine weitgehend kostenlose Nutzung ihrer Werke zu erlauben, während sie ihre Rechte in entwickelten Ländern behalten. Damit sollen Innovationen in Entwicklungsländern gefördert werden. "Tatsache ist, dass der Großteil der Weltbevölkerung auf Grund hoher Preise keinen Zugriff auf die Veröffentlichungen aus den entwickelten Ländern hat", so Lessig. Dies sei aus Sicht der Autoren eine nicht erreichbare Leserschaft, aus Sicht der Ökonomen ein Wohlfahrtsverlust und aus Sicht von Bürgerrechtlern und Menschenrechtsaktivisten eine Tragödie.

Die Lizenz steht unter creativecommons.org/license/devnations zum Download zur Verfügung.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. ADATA XPG GAMMIX D3 DDR4-3200 8 GB für 49,99€ + Versand)
  2. 229,99€
  3. (u. a. Plantronics RIG 800HS PS4/PC für 87€ und Indiana Jones - The Complete Adventures Blu-ray...
  4. (u. a. PSN Card 20€ für 17,99€, Assassin's Creed Odyssey für 24,99€ und Tropico 6 für 31...

Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Orientierungshilfe: Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht
Orientierungshilfe
Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht

Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Cookie-Banner Deutsche Datenschützer spielen bei Nutzertracking auf Zeit
  2. Fossa EU erweitert Bug-Bounty-Programm für Open-Source-Software
  3. EU-Zertifizierung Neues Gesetz soll das Internet sicherer machen

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

    •  /