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Microsoft: Keine Beteiligung mehr an Handy-Hersteller Sendo

Sendo und Microsoft einigen sich im Rechtsstreit

Im Rechtsstreit zwischen Sendo und Microsoft haben sich beide Unternehmen außergerichtlich geeinigt und die juristischen Streitigkeiten beigelegt. Beide Unternehmen haben Stillschweigen darüber bewahrt, wie die Einigung zustande kam. Bekannt ist lediglich, dass Microsoft seine Beteiligung an Sendo abgeben und keine Anteile mehr an dem britischen Unternehmen halten wird.

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Robert Pocknell, Group General Counsel von Sendo, meint, mit der Einigung das geistige Eigentum von Sendo erfolgreich geschützt zu haben, so dass "sich das Unternehmen nun auf die künftige Entwicklung und das Wachstum einstellen" könne. Tom Burt, Corporate Vice President und Deputy General Counsel bei Microsoft, gibt sich zufrieden mit der Einigung. Microsoft wolle auch in Zukunft eng mit Mobiltelefonherstellern zusammenarbeiten, "um innovative Produkte für mobile Kunden" anzubieten.

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Anfang Januar 2003 reichte Sendo eine Klage gegen Microsoft ein und bezichtigte den Software-Riesen, Sendo mit falschen Angaben getäuscht zu haben. Microsoft habe versucht, den Mobilfunkhersteller in den Ruin zu treiben und sich dabei die Geschäftskontakte und das Wissen von Sendo anzueignen, indem Betriebsgeheimnisse unterschlagen sowie treuhänderische Pflichten vernachlässigt worden seien. Auf diese Anklage reagierte Microsoft wiederum einen Monat später mit einer Gegenklage, wonach Sendo bei der Handy-Entwicklung getrödelt und vereinbarte Entwicklungszeiten nicht eingehalten habe.

Bereits im November 2002 überraschte Sendo mit der Ankündigung, das seit mehr als zwei Jahren in der Entwicklung befindliche Smartphone Z100 nicht auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig kündigte man an, sich von Microsoft zu trennen und ein Smartphone auf Basis von Nokias Series-60-Plattform zu entwickeln, das als Sendo X auf den Markt kommen soll.

Weitere Details zu der Einigung zwischen Sendo und Microsoft wurden nicht bekannt, beide Firmen haben Stillschweigen darüber vereinbart. Auch wurde nicht genannt, zu welchem Termin Microsoft seine Beteiligung an Sendo aufgeben wird.



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