Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Hasso-Plattner-Institut wird ausgebaut

Neues Gebäude, neue Fachbereiche, neuer Direktor und "Filiale" im Silicon Valley. Das Potsdamer "Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik" (HPI) soll massiv ausgebaut werden. Wie dessen Stifter und SAP-Mitgründer Prof. Hasso Plattner mitteilte, bekommt das Institut einen zusätzlichen Gebäudekomplex sowie drei weitere Fachbereiche. Einer davon soll als Außenstelle im "Silicon Valley" angesiedelt sein.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Als neuer wissenschaftlicher Direktor soll der bisher an der Universität Trier lehrende Informatik-Professor Christoph Meinel das Hasso-Plattner-Institut leiten. Das HPI bildet seit 1999 IT-Ingenieure aus.

"Mit der Zündung der zweiten Stufe nach unserem Start will ich der Entwicklung hier weiteren kraftvollen Schub verleihen", erklärte der SAP-Aufsichtsratsvorsitzende und Honorarprofessor der Universitäten Potsdam und Saarbrücken. Plattner will damit "sehr gezielt den Innovationsstandort Deutschland und das High-Tech-Zentrum Potsdam fördern". Es sei "modellhaft und zukunftsweisend", wie bei der Wissenschaftsförderung in Brandenburg privates und öffentliches Engagement miteinander verknüpft werden.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die Zusammenarbeit mit der IT-Industrie will Plattner, der auch selbst am HPI lehrt, weiter verstärken. Allein die Investitionen in die bauliche Erweiterung des Instituts in Potsdam haben einen Umfang von insgesamt rund 11 Millionen Euro. Damit soll Raum für neue Lehrstühle, zusätzliche Laboreinrichtungen und Drittmittelprojekte geschaffen werden. Die Außenstelle in Palo Alto soll der Potsdamer Einrichtung die enge Vernetzung mit amerikanischen Spitzenforschern und -entwicklern ermöglichen.

Als "An-Institut" an der Universität Potsdam bildet das HPI Studenten in Bachelor- und Master-Studiengängen darin aus, komplexe IT-Systeme und Softwareprodukte zu verstehen, zu entwickeln und zu beherrschen. Schon bei Gründung im Jahr 1998 hatte sich Plattner verpflichtet, seiner gemeinnützigen Stiftung für Softwaresystemtechnik als Institutsträger für den laufenden Betrieb über 20 Jahre hinweg mehr als 50 Millionen Euro Privatvermögen zur Verfügung zu stellen. Plattner übernahm zudem einen Baukostenanteil von 18 Millionen Euro. Jetzt lässt er seine Förderstiftung noch einmal rund 11 Millionen Euro in den Potsdamer Erweiterungskomplex investieren.


Relevante Themen