Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Windows XP SP2: Popup-Blocker behindert Update-Funktion

Popup-Blocker muss nachträglich manuell vom Anwender konfiguriert werden. In einem Knowledge-Base-Artikel räumt Microsoft ein, dass der mit dem Service Pack 2 in Windows XP integrierte Popup-Blocker für den Internet Explorer gelegentlich zu restriktiv zu Werke geht. Denn in der Grundeinstellung kann es passieren, dass die betriebssystemeigene Update-Funktion wegen des Popup-Blockers ihren Dienst verweigert.
/ Ingo Pakalski
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der betreffende Knowledge-Base-Artikel(öffnet im neuen Fenster) erklärt, wie man die Update-Funktion trotz Popup-Blocker wieder zum Laufen bekommt. Denn die Popup-Blockier-Funktion verfügt über eine Ausnahmeliste mit Webseiten, deren Popups auf keinen Fall abgewiesen werden. In diese Liste trägt man die URL "http://v5.windowsupdate.microsoft.com" ein, damit Windows-Update wieder ohne Schwierigkeiten eingesetzt werden kann.

Allerdings hilft der Trick nur, solange Microsoft keine neue Version des kürzlich aktualisierten Windows-Update-Dienstes bereitstellt. Ansonsten muss die betreffende URL erneut angepasst werden. Unerklärlicherweise hat Microsoft nicht Sorge dafür getragen, dass sich derart grundlegende Dienste nicht mit dem Popup-Blocker ins Gehege kommen, so dass die Anwender hier selbst Hand anlegen müssen.

In einem ausführlichen Bericht auf Golem.de über die wichtigen Neuerungen vom Service Pack 2 wurden auch die neuen Sicherheitsmechanismen beschrieben, die Nutzer vor Internetattacken wirksamer als bisher schützen sollen. Dazu gehört auch ein Popup-Blocker, der in den Internet Explorer integriert wurde.


Relevante Themen