Antwortdienst Google Answers startet mit Suchmöglichkeit

Google Answers hilft gegen Bezahlung bei der Internet-Suche

Google hat den Dienst Google Answers gestartet, über den Nutzer vollständige Fragen in englischer Sprache stellen können, die von anderen Nutzern gegen Bezahlung beantwortet werden. Offene sowie beantwortete Fragen stehen für die Allgemeinheit zur kostenlosen Nutzung bereit. Im April 2002 begann der Beta-Test von Google Answers, der nun beendet ist, womit sich auch ein paar Modalitäten des Dienstes geändert haben. Mit Google Answers will man etwa Ungeübten eine Hilfe bei der Internet-Recherche geben.

Artikel veröffentlicht am ,

Da der Dienst Google Answers nur gegen Bezahlung aktiv wird, muss man sich vor der Verwendung kostenlos bei Google registrieren. Nun kann man eine ausformulierte Frage in englischer Sprache stellen, die dann üblicherweise innerhalb von 24 Stunden von einem Menschen analysiert und beantwortet wird. Allerdings suchen hier keine ausgewiesenen Experten nach den passenden Antworten, sondern Menschen, die besondere Kenntnisse bei der Fütterung von Suchmaschinen besitzen, die von Google als "Researcher" bezeichnet werden.

Als ungewohnt kann die Art der Bezahlung gelten: Den Preis legt der Suchende selbst fest, indem er entscheidet, wie viel ihm die Beantwortung einer Frage wert ist und wie schnell man sie beantwortet haben will. Derzeit darf eine Antwort zwischen 2,- US-Dollar und 200,- US-Dollar kosten, wobei eine nachträgliche Preisänderung möglich ist. Dazu addiert sich eine nicht zurückzahlbare Grundgebühr von 0,50 US-Dollar. Die übrigen Gebühren können zurückgefordert werden, wenn die gegebene Antwort kein passendes Ergebnis lieferte. Von den Gebühren erhalten die Researcher 75 Prozent; die übrigen 25 Prozent behält der Betreiber ein.

Mit dem offiziellen Start von Google Answers bietet Google alle jemals über Google Answers gestellten Fragen samt der dazu passenden Antworten zur Recherche kostenlos im Internet zur Ansicht an. Beantwortete und offene Fragen werden dazu in Rubriken einsortiert, um darin bequem stöbern zu können. Mit Hilfe einer Sucheingabe können die Fragen und Antworten auch gezielt nach Schlüsselwörtern durchsucht werden.

Wer bei Google als Researcher beginnen will, muss vorher in einem Aufsatz darlegen, warum man selbst besonders dafür geeignet sei und anschließend einen Test durchlaufen. In diesem Test müssen zahlreiche Suchanfragen beantwortet werden. Mit diesen Maßnahmen will Google garantieren, dass alle Researcher eine angemessene Qualität erreichen. Diese soll dadurch erhalten werden, dass beantwortete Fragen bewertet werden können. Wenn diese Bewertungen mehrfach schlecht ausfallen, kann der betreffende Researcher nicht weiter für Google Answers arbeiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


cerberus 10. Sep 2004

tut mir leid aber das system ist die größte sinnlosigkeit in persona hab jetzt mal fragen...

caradhras 09. Sep 2004

kleinvieh macht auch mist ;)

Schubidu 09. Sep 2004

"ich meine nur weil es momentan nix viel besseres gibt heisst das noch lange nicht dass...

Martin 09. Sep 2004

www.hurra.de - Informations-Broking Reich kann man davon aber nicht werden. ;) Martin



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Suchmaschine
Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online

Microsoft will ChatGPT in die Suchmaschine Bing einbauen. Was uns erwartet, konnten einige Nutzer kurzfristig sehen.

Suchmaschine: Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online
Artikel
  1. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  2. Madison Square Garden: Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab
    Madison Square Garden
    Gesichtserkennungs-Software weist unliebsame Besucher ab

    Im New Yorker Madison Square Garden kommt seit Jahren Gesichtserkennungs-Software zum Einsatz - mit unangenehmen Folgen für Kanzleimitarbeiter.

  3. Nach Prämiensenkung: Weniger Marktanteil für Elektroautos 2023 erwartet
    Nach Prämiensenkung
    Weniger Marktanteil für Elektroautos 2023 erwartet

    Die Förderprämien für Elektroautos wurden gesenkt, was nach Ansicht der Autohersteller zu einem Rückgang des Marktanteils führen wird.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Roccat Magma + Burst Pro 59€ • Roccat Vulcan 121 89,99€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate: Toshiba MG10 20 TB 299€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: Fastro MS200 SSD 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas, CPUs & Co. • RAM-Tiefstpreise • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /