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Intel gibt Ausblick auf den PC im Jahr 2005

No Execute und Stromspartechnik für Desktop-CPUs. Intel gab auf seiner Hausmesse, dem Intel Developer Forum (IDF), einen Ausblick auf den Office- und Entertainment-PC im Jahre 2005. Noch in diesem Jahr will Intel "No Execute" zum Schutz vor Buffer-Overflows einführen, 2005 will Intel zudem seine Stromspartechnik aus dem Notebook-Bereich auch in Desktop-CPUs integrieren und so für leisere Wohnzimmer-PCs sorgen.
/ Jens Ihlenfeld
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So will Intel im Office-Bereich noch 2004 Desktop- (Pentium 4, Celeron D) und Workstation-Prozessoren (Xeon) auf den Markt bringen, die No Execute, bei Intel Execute Disable Bit genannt, unterstützen. Auch von einen Pentium 4 mit 2 MByte Cache ist die Rede, konkrete Angaben dazu machte Intel aber nicht.

Für eine bessere Verwaltbarkeit vieler Systeme in einem Unternehmen soll Intels neue "Intel Active Management Technology" (IAMT) sorgen. Diese erlaubt einen Fernzugriff auf die einzelnen Systeme unabhängig vom Betriebssystem und soll in Chipsätze und Netzwerk-Controller integriert werden.

Hinzu kommen Techniken wie Intel High Definition Audio, ein Trusted Platform Module (TPM) in BTX-Systemen sowie SATA-RAID und WLAN auch für Desktop-PCs. Dabei sollen zwei Antennen, eine davon für Bluetooth, an Vorder- und Rückseite der Systeme platziert werden, um eine optimale Signalabstrahlung zu erhalten. Bei RAID setzt Intel auf die "Intel Matrix Storage Technology", die RAID 0 und RAID 1 in einem Hardware-RAID-System kombinieren soll.

Im Mobil-Bereich will Intel WLAN und WWAN (GPRS bzw. UMTS) zusammenführen und das Roaming zwischen WLAN und WWAN vereinfachen. Auch eine gemeinsame Abrechnung für die beiden Netzwelten soll möglich werden. Auf die SIM-Karte des Handys soll das Notebook über eine gesicherte Bluetooth-Verbindung zugreifen.

Entertainment-PCs, die zunehmend Einzug ins Wohnzimmer halten sollen, will Intel vor allem leiser machen. Dazu will Intel 2005 seine aus dem Mobil-Bereich bekannte Enhanced-SpeedStep-Technik auch in Desktop-CPUs integrieren. Diese soll unter Windows XP ab Service Pack 2 unterstützt werden und eine dynamische Anpassung der Taktfrequenz an den Bedarf erlauben. Zudem sollen sich die Systeme äußerlich stärker an Unterhaltungselektronik orientieren, wobei Intel auf neue Möglichkeiten durch das BTX-Design setzt. Auch TV-Tuner für PCI Express sollen 2005 auf den Markt kommen.

Für die Vernetzung sorgen auch hier WLAN und Gigabit-Ethernet. Zudem sollen die Systeme über USB 2.0 und mindestens 512 MByte RAM verfügen.


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