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Catalyst Control Center - Mehr Kontrolle über ATI-Treiber

ATI macht Treiberkonfiguration komfortabler und ermöglicht Plug-in-Entwicklung. ATI hat seinen Windows-Treibern eine weitere Verbesserung spendiert: In Verbindung mit dem bereits erschienenen Treiberpaket Catalyst 4.8 soll das nun verfügbare neue Catalyst Control Center nicht nur Experten, sondern auch Einsteigern die Konfiguration der Grafikkarte erleichtern.
/ Christian Klaß
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Das Catalyst Control Center soll seine Optionen deutlich anschaulicher präsentieren, als es bisher beim ATI Control Panel der Fall war. So erlaubt der "Displays Manager" die Einstellung von Auflösung, Bildwiederholrate, Farbtiefe, die Erweiterung des Desktops sowie die Rotation und das Klonen des Bildes. Ein Wizard kann bei der Einstellung helfen, was insbesondere bei Dual-Schirm-Konfigurationen hilfreich sein dürfte.

Bei den 3D-Einstellungen sieht der Nutzer anhand einer Echtzeit-3D-Vorschau gleich, welche 3D-Optionen welche Auswirkung haben. Damit nicht alle Einstellungen doppelt vorgenommen werden müssen, erfolgt die Direct3D- und OpenGL-Konfiguration nun gemeinsam.

Mittels des "Video Controller" können aus vorkonfigurierten Video-Profilen die besten Einstellungen für die eigene Betrachtungsumgebung gewählt werden, so dass Kontrast, Helligkeit, Gamma und andere Einstellungen nicht unbedingt einzeln justiert werden müssen.

Der "Hotkey Manager" erlaubt es, Tastenbelegungen für öfter geänderte Grafikeinstellungen festzulegen, so dass das Control Center nicht erst gestartet werden muss. Mit dem "Profile Manager" lassen sich Profile mit verschiedenen Einstellungen anlegen und beispielsweise per Desktop-Verknüpfung, Hotkey oder Schnellstartleiste aufrufen. Für Anwendungen und Spiele lassen sich zudem spezifische Einstellungen festlegen, die beim Programmstart automatisch aktiviert werden. Alternativ können Anwendungen per Hotkey automatisch inkl. des richtigen Profils gestartet werden.

Die Funktionen VPU Recovery zur Entschärfung von Treiberabstürzen sowie Overdrive zur Übertaktung von 9600 XT, 9800 XT und höher werden vom Catalyst Control Center ebenfalls unterstützt.

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Wie fein die Einstellungen möglich sind, hängt vom Modus des Catalyst Control Center ab. Wechselt der Nutzer vom Standard-View- in den Advanced-View-Modus, so lassen sich sogar bestimmte Funktionen und Features auf Wunsch ganz ausblenden, etwa wenn diese Probleme machen oder von Dritten nicht verändert werden sollen. Dank des Control Center SDK lassen sich sogar eigene Skins entwerfen – und Nutzer können ihre eigenen Plug-ins für das auf Microsofts .NET-1.1-Architektur basierende Control Center in verschiedenen Programmiersprachen entwickeln.

Das Catalyst Control Center ersetzt ein bereits installiertes Control Panel, sobald aber das Control Center wieder deinstalliert und der Rechner einmal neu gestartet wird, steht das Control Panel wieder zur Verfügung.

Das auf ATI.com zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereitstehende Catalyst Control Center (ca. 20 MByte) erfordert als Betriebssystem Windows XP, die XP Media Center Edition oder Windows 2000. Ferner benötigt das Control Center ein installiertes .NET 1.1 Framework(öffnet im neuen Fenster), den Catalyst-Treiber(öffnet im neuen Fenster) ab der Version 4.8 und läuft zudem nur auf Grafikkarten mit ATI-Chips der Serien Radeon 9500, 9600, 9700, 9800, X300, X600 und X800 sowie etwaigen All-in-Wonder-Varianten. Künftige Control-Center-Versionen sollen die gesamte Radeon-Palette abdecken. Mehr über das passende SDK findet sich im Entwickler-Bereich(öffnet im neuen Fenster) von ATI.com.


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