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Interview: Elektra, die Linux Registry

Golem.de: Führt dieses Konzept von Bäumen aus Schlüsseln nicht dazu, dass die Registry für Menschen unlesbar wird? Anders gesagt: Ist ein Administrator immer noch in der Lage, Dateien direkt zu editieren?

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Alkalay: Ja, kann er. Das wurde lange diskutiert und ist eine der Schwachstellen der Windows-Implementierung. Die Registry speichert ihre Informationen in einfachen Text-Dateien, die mit vi oder ed direkt bearbeitet werden können.

Aber aus zeitlichen Gründen wird ein Administrator die Keys nicht direkt editieren müssen. Eine Registry-Infrastruktur macht es sehr einfach, GUIs zur semantischen Konfiguration zu entwickeln. Setzt sich die Registry also mit der Zeit durch, werden Administratoren zunehmend mit semantischen Konfigurationswerkzeugen arbeiten, aber sie werden weiterhin in der Lage sein, die Schlüssel direkt zu editieren, wenn dies notwendig ist.

Golem.de: Glaubst du nicht, dass der Name "Linux Registry" problematisch sein kann? Viele Administratoren haben schlechte Erfahrungen mit der "Windows Registry" gemacht.

Alkalay: Meiner Meinung nach ist die Windows Registry eine gute Idee, die hinter einer schlechten Implementierung versteckt ist - eine Datei, sie alle zu speichern. Geht diese Datei verloren oder wird sie beschädigt, verliert man das gesamte System.

Im Gegensatz dazu wurde die Linux Registry nicht als Daemon, als "Single Point of Failure", angelegt. Sie speichert nicht die gesamte Konfiguration in einer Datei, wurde im Hinblick auf Sicherheit designt und legt die Konfiguration der User in deren eigenen Heimatverzeichnissen, die des Systems in /etc, ab.

Trotzdem bekomme ich viele E-Mails von Leuten, die das Design mögen, aber den Namen als Hinderungsgrund für die Adaption des Systems ansehen. Der Name soll den Leuten direkt klar machen, worum es geht, manchmal hat es aber die gegenteilige Wirkung. Daher wird sich der Name des Projekts demnächst ändern.

[Das Projekt wurde mittlerweile in Elektra umbenannt, Anm. d. Red.]

Golem.de: Wohin wird die Zukunft die Linux Registry führen?

Alkalay: Hoffentlich wird sie von einigen großen Projekten wie KDE, Apache oder Samba sowie in Distributionen genutzt. Zudem sollten mehr Speicher-Backends und Sprach-Bindings auftauchen. Das Projekt benötigt mehr Programme, die es nutzen, eine höhere Bekanntheit und breitere Adaption. Die Vorteile eines voll integrierten Systems werden erst dann zum Tragen kommen, wenn es von vielen Programmen genutzt wird.

Das Projekt ist frei, wurde für Unix designt und von einem alten Unix-Nutzer für alte Unix-Nutzer entwickelt.

[Das Interview führte Fabrice Mous]

 Interview: Elektra, die Linux Registry
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grolo 16. Feb 2006

Ich könnte jetzt unterstellen daß Du die Registry nicht verstanden hast. Jain ! ... Ich...

wtf 16. Feb 2006

Vorposter: 02.09.04 18:35 Dein Post: 16.02.06 09:38 Erkennst du was?

grolo 16. Feb 2006

Sehe ich genau so ... Ich programmiere meist unter Windoof, versuche meine...

Tobi 17. Sep 2004

Um die Registry vorm "Vermuellen" zu schuetzen, gibt es einen Haufen Freeware, mit der...

Martin 09. Sep 2004

So habe mal ein gentoo ebuild gemacht jetzt fehlen nur noch die anwendungen http://bugs...


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