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Interview: Elektra, die Linux Registry

Golem.de: Interessieren sich denn auch Entwickler anderer Projekte für das Konzept zur Speicherung von Konfigurationsdaten, das hinter Linux Registry steckt?

Alkalay: Es gibt Interesse von vielen Seiten. Einige Leute schreiben Patches, andere GUI-Werkzeuge oder Sprach-Bindings. Waldo Bastian will untersuchen, wie sich das KDE-Konfigurations-Framework KConfigXT mit einem Linux-Registry-Backend verhält.

Golem.de: Wie soll sich die Registry in existierende Frameworks wie KConfigXT oder Gconf integrieren?

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Alkalay: Diese Frameworks arbeiten auf einer höheren Ebene und sind für eine eher spezielle Nutzung ausgelegt: Desktop-Software. Die Linux Registry stellt einen so allgemein wie möglich gehaltenen Ansatz zur Low-Level-Konfiguration des Systems dar, so dass sie als Backend für diese Frameworks genutzt werden kann. So wäre es auch möglich, Gnome-Programme mit einem KDE-Werkzeug zu konfigurieren und umgekehrt. Zudem könnten die KDE- und Gnome-Werkzeuge direkt auf die Basis-Konfiguration des Systems zugreifen.

Die KDE- und Gnome-Applikationen würden dabei weiterhin KConfigXT- und Gconf-APIs nutzen, als Infrastruktur würde aber die Registry dienen.

Golem.de: Was sind nach deiner Ansicht die Vorteile für Linux und speziell KDE von einem solchen System? Welche Rolle spielt das Ganze für den Nutzer?

Alkalay: Das Design der Linux Registry wurde so angelegt, dass sie die Konfiguration aller Komponenten im System speichern kann, nicht nur die Konfiguration der Desktops. Wenn wir es schaffen, dass die Linux Registry auf breiter Front zum Einsatz kommt, werden wir mehr und mehr Programme sehen, die sich in andere Programme einbinden. Der Nutzer muss keine Konfigurationsdateien anpassen, die Software wird das alleine können. Dadurch wird das Leben auch für Hard- und Software-Anbieter einfacher, die mit ihren Produkten Linux unterstützen wollen. Ein neues Programm lässt sich auf diesem Weg leicht in das System einfügen.

Golem.de: Wie steht es um XML? Ist XML nicht geradezu wie gemacht für solche Aufgaben?

Alkalay: XML ist ein wundervoller Standard, um jede Art von Informationen zu repräsentieren, portabel zu machen und für Menschen wie Maschinen lesbar zu machen. Aber XML erhöht die Komplexität erheblich. Linux Registry soll überall und jederzeit auf jedem System verfügbar sein. Daher müssen alle notwendigen Bibliotheken in jedem Fall und zu jeder Zeit vorhanden sein.

Würde Registry XML als Speicherformat einsetzen, wäre die libXML erforderlich, doch in frühen Boot-Phasen ist das mitunter nicht der Fall und Registry-Schlüssel sollen auch für /sbin/init genutzt werden können, nicht das rund 30 Jahre alte /etc/inittab.

Dennoch nutzt Registry XML als universelles Format, um Schlüssel in die Registry zu schreiben oder aus ihr zu exportieren. Dadurch wird es einfach, eine Software-Konfiguration von einer Maschine auf eine andere zu übertragen.

 Interview: Elektra, die Linux RegistryInterview: Elektra, die Linux Registry 

eye home zur Startseite
grolo 16. Feb 2006

Ich könnte jetzt unterstellen daß Du die Registry nicht verstanden hast. Jain ! ... Ich...

wtf 16. Feb 2006

Vorposter: 02.09.04 18:35 Dein Post: 16.02.06 09:38 Erkennst du was?

grolo 16. Feb 2006

Sehe ich genau so ... Ich programmiere meist unter Windoof, versuche meine...

Tobi 17. Sep 2004

Um die Registry vorm "Vermuellen" zu schuetzen, gibt es einen Haufen Freeware, mit der...

Martin 09. Sep 2004

So habe mal ein gentoo ebuild gemacht jetzt fehlen nur noch die anwendungen http://bugs...



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  2. Re: minimum i7 = denuvo?

    quineloe | 13:50

  3. Re: Das Problem waren die Macher selbst

    Potrimpo | 13:49

  4. Also 200 Meter weit kann ich auch Brüllen

    ckerazor | 13:47

  5. Re: Gibt's das nicht schon?

    M.P. | 13:47


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