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Blu-ray: BD-ROM-Filme auch mit Microsofts Video-Codec

Microsofts WMV-9-basierter VC-1-Codec in BD-ROM-Spezifikation aufgenommen. Microsofts WMV-9-basierter Videocodec VC-1 wird als "Mandatory Codec" in die BD-ROM-Spezifikation der Blu-ray-Disc-Association aufgenommen. Künftige BD-ROM-Player müssen also zwingend auch mit Microsofts VC-1 klarkommen, wobei die BD-ROM-Spezifikation die Unterstützung weiterer Codecs vorschreiben wird.
/ Christian Klaß
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Maureen Weber, ihres Zeichens Blu-ray-Disc-Sprecherin und General-Manager von HPs Optical Storage Solutions Business, erklärte dazu: "Wir wollen Inhalte-Anbietern passend zu ihren jeweiligen Anforderungen eine Auswahl an Codecs zur Verfügung stellen. Mit der Aufnahme von Microsofts VC-1 erweitern wir die Option mit einem Paket, welches den Kapazitätsvorteil der Blu-ray-Discs noch bedeutsamer macht, während gleichzeitig die Bildqualität geliefert wird, die Konsumenten von High-Definition-Technik erwarten."

Der Society of Motion Picture and Television Engineers (SMTPE) hatte das Redmonder Software-Unternehmen VC-1 zuvor zur Aufnahme in die Riege der offenen Standard-HD-Codecs eingereicht. Microsoft versucht, seine Codecs durch aktive Zusammenarbeit mit verschiedenen Standardisierungsgruppen als Industriestandard durchzusetzen.

Mit der VC-1-Unterstützung seitens der Blu-ray-Disc-Association ist Microsoft seinem Ziel, im Filmbereich Fuß zu fassen, einen Schritt näher gekommen. Allerdings kann Hollywood auch andere BD-ROM-Codecs wählen, so dass Redmond vermutlich dennoch einiges an Überzeugungsarbeit für VC-1/WMV9 (HD) wird leisten müssen. Stellt sich die Frage, welche Codecs die BD-ROM neben VC-1, MPEG-2 und H.264 noch berücksichtigen wird.

Die Blu-ray-Disc kann als Single-Layer-Medium bis zu 25 GByte und als Double-Layer-Scheibe bis zu 50 GByte Daten fassen.


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