Internet-Auktions-Betrüger in Berlin festgenommen
Wie die Berliner Polizei mitteilte, hatte der geständige Täter für seine Betrügereien bei dem Auktionshaus zehn Konten unter falschen Personalien eingerichtet. Um potenzielle Käufer in Sicherheit zu wiegen, gab er sich zwischen den eigenen Konten jeweils günstige Bewertungen.
Um seine Identität weiter zu verschleiern, gab er für die Überweisungen Bankkonten von Bekannten an. K. versteigerte hochwertige Geräte der Unterhaltungselektronik, die nach Bezahlung der Kunden jedoch nie versendet wurden.
Der Täter hat nun ein Geständnis abgelegt. Demnach benutzte er das erbeutete Geld zur Finanzierung seiner Spiel- und Drogensucht und zur Bestreitung seines Lebensunterhalts, teilte die Polizei mit.
Er ist bereits mehrmals einschlägig vorbestraft und stand noch unter Bewährung. Bei seiner Festnahme am Donnerstag (26. August 2004) fanden die Beamten in seiner Wohnung Beweismittel, die auf weitere Betrugstaten hindeuteten. Die Ermittlungen dauern noch an.
Kommentar:
Freilich könnten solche Taten deutlich erschwert werden, wenn eBay nach Account- Eröffnung einen ernsthaften Identitätscheck vorschreiben würde, wie er beispielsweise bei Online-Kontoeröffnungen bei Banken auch durchgeführt wird. Die geringen Kosten dafür könnte eBay seinen Kunden beispielsweise im Rahmen einer Gebührengutschrift erstatten.