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Sony: Klassisches Mittelklassemodell mit 7,2 Megapixeln

Endlich auch mit RAW-Speicherung und Compact-Flash-Slot. Mit der Cyber-shot DSC-V3 hat Sony das Nachfolgemodell der DSC-V1 in einem schwarzen Gehäuse vorgestellt. Die Neue ist wieder in einem klassischen Kameragehäuse untergebracht und bietet nun eine Auflösung von 7,2 Megapixeln. Die Bilder der DSC-V3 sind nun maximal 3.072 x 2.304 Pixel groß.
/ Andreas Donath
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Die Kamera ist mit einem 4fach-Zoomobjektiv ausgerüstet, das einen Brennweitenbereich von 34 bis 136 mm (KB- Format) bei F2,8 bis F8 abdeckt. Dazu kommt ein 58-mm-Filtergewinde, das beispielsweise Anschluss für Vorsätze zur Brennweitenbereicherweiterung auf 24 bis 231 mm bietet.

Das mit 2,5-Zoll-Bildschirmdiagonale sehr großflächige LCD auf der Rückseite der Kamera bietet eine Auflösung von 123.000 Pixeln. Es ist um ein Zoll größer als das der V1, die allerdings die gleiche Bildschirmauflösung bot.

Die Belichtungsmessung erfolgt umschaltbar über eine 49-Felder-Matrix oder per Integral- oder Spotmessung. Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 30 und 1/2.000 Sekunde und die Auslöseverzögerung beträgt nach Herstellerangaben nur noch 0,3 Sekunden.

Die Scharfstellung erfolgt über einen Mehrzonen-AF mit fünf Feldern, der ein permanentes Nachführen erlaubt und eine flexible Messpunktauswahl bietet. Ein Laser dient zur Motiventfernungsmessung. Der eingebaute Blitz bietet eine Reichweite von bis zu 3 Metern. Erfreulicherweise bietet die DSC-V3 auch einen Mittenkontakt-Blitzschuh für TTL-Blitzanlagen.

Die Lichtempfindlichkeit kann manuell oder automatisch im Wertebereich zwischen ISO 100 und 800 eingestellt werden. Neben der Programm-, Blenden- und Zeitautomatik besitzt die Kamera auch einen manuellen Modus zur Einstellung sämtlicher Parameter.

Die Kamera erlaubt Serienbildaufnahmen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,5 Bildern pro Sekunde bei 8 Bildern in Folge. Und auch im Videobereich ist sie gegenüber ihrer Vorgängerin deutlich leistungsfähiger geworden. Die V3 nimmt nun bei 640 x 480 Pixel Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde samt Ton auf. Dafür muss man für diesen Modus allerdings Memory-Stick-Pro-Medien verwenden.

Die Sony Cyber-shot DSC-V3 speichert auf Memory Stick (auch Pro) und anders als die Vorgängerin erfreulicherweise auch auf Compact Flash (TypI) in den Formaten JPEG, TIFF und unkomprimiertem RAW. Neben einem USB-2.0-Anschluss gibt es noch einen Fernsehausgang zum Betrachten der Bilder auf einem angeschlossenen Fernsehgerät. Der Lithium-Ionen-Akku soll im Schnitt für 300 Bilder gut sein, bevor er wieder aufgeladen werden muss.

Die Kamera misst 119,8 x 72 x 63 mm und wiegt 360 Gramm. Damit ist sie etwas länger und vor allem deutlich schwerer geworden als ihre Vorgängerin, die nur 290 Gramm auf die Waage brachte. Die Sony Cyber-shot DSC-V3 soll ab Mitte Oktober für 750,- Euro erhältlich sein.


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