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US-Staatsanwaltschaft jagt P2P-Netzwerke

Erste Hausdurchsuchungen wegen Diebstahl durch P2P-Netzwerke. Die Staatsanwälte in den USA, darunter auch US-General-Staatsanwalt John Ashcroft, wollen jetzt strafrechtlich gegen kriminelle Peer-to-Peer-Netze vorgehen. Ein erstes Verfahren wurde bereits eingeleitet und Hausdurchsuchungen durchgeführt.
/ Jens Ihlenfeld
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Bundesbeamte haben die Wohnungen von fünf Personen und die Räume eines Internet Service Providers in mehreren Bundesstaaten durchsucht. Es wird wegen illegaler Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Filmen, Software, Spielen und Musik über Peer-to-Peer-Netze ermittelt. Bei der Durchsuchung wurden Computer, Software und anderes Computer-Equipment beschlagnahmt.

Ashcroft will mit dem Vorgehen nach eigenen Aussagen ein Zeichen setzen. "Wenn Online-Diebe urheberrechtlich geschützte Materialien illegal verbreiten, setzen sie damit die Existenz von hart arbeitenden Amerikanern aufs Spiel und schaden der Wirtschaft."

Das US-Justizministerium sei entschlossen, das Urheberrecht durchzusetzen, so Ashcroft weiter. Man werde diejenigen, die urheberrechtlich geschützte Materialien stehlen, auch denn verfolgen, wenn sie versuchen, sich hinter der Anonymität von Peer-to-Peer-Netzen zu verstecken.


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