Digitalfotos werden zu kubistischen Kunstwerken
Nicht nur bei Stand-, sondern auch bei Bewegtbildern funktioniert die Technik. Die britischen Informatiker Dr. Peter Hall und Dr. John Collomosse haben dazu allerdings als Endprodukt keine kubistisch angehauchten Bilder erzeugt. Vielmehr verwendeten sie hier die Software für die Bildgestaltung wichtiger Elemente und zur Umwandlung von Realbild-Szenen in Comics.
Die Software wurde dabei mit Bilderausschnitten für ästhetisch wichtige Elemente wie Nase, Augen oder Mund trainiert und erkennt diese nicht nur, sondern berücksichtigt diese auch mehr als beispielsweise Kontrastübergänge an Ecken und Kanten.
Die Software soll leider vorerst nur professionellen Anwendern im Rahmen des Projektes, das vom Engineering and Physical Sciences Research Council finanziert wurde, vorbehalten werden und ist auch noch nicht ganz fertig gestellt. Es hätten allerdings einige Software- und Animationsfirmen bereits ihr Interesse bekundet.



