Abo
  • Services:

Interview: KDE - auch für Windows!

Golem.de: Werden die KDE-Pakete eines Tages Teil des cygwin-Projektes und damit ähnlich einfach zu installieren sein?

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, Ennest, Elspe

Screenshot #7
Screenshot #7
Schröder: Ich kann nicht sagen, ob die Pakete jemals auf den "offiziellen" Servern des Cygwin-Projektes landen. Das Installationssystem von Cygwin ist so aufgebaut, dass man einen Server wählen kann, von dem man das Cygwin installiert. Genau so einen Server betreut Ralf Habacker, der einzige Unterschied zum offiziellen Cygwin ist, dass man die Adresse des Servers per Hand im Cygwin-Installationsprogramm eingeben muss.

Golem.de: Wenn es mit QT möglich ist, native Windows-Programme zu schreiben, sollte es doch auch möglich sein, das auf QT basierende KDE direkt, also ohne X-Server und Cygwin, unter Windows zu betreiben?

Schröder: Daran wird gerade gearbeitet, das Ganze ist jedoch nicht so einfach, wie es sich anhört. KDE basiert zwar auf Qt und mittlerweile gibt es eine unter der GPL stehende Version von Qt 3 für Windows, die nicht mehr auf einen laufenden X-Server angewiesen ist, aber es gibt da noch einige weitere Hindernisse: Bibliotheken werden unter Windows in völlig anderer Art und Weise gehandhabt als unter Linux. Daraus resultiert, dass Programme manchmal abstürzen, wenn Windows die Reihenfolge der Bibliotheken im Arbeitsspeicher durcheinanderbringt. Des Weiteren sind einige Funktionen in KDE abhängig von der X11-Oberfläche, z.B. die Handhabung von virtuellen Desktops, von Transparenz in "Konsole" oder von Schatten in einigen Fensterdekorationen.

Golem.de: Lassen sich Daten über die Zwischenablage zwischen den "Welten" verschieben?

Schröder: Man kann Texte durch einfaches Markieren und Kopieren in der einen "Welt" und durch Einfügen in der anderen "Welt" kopieren. Man muss dafür den X-Server nur mit der Option "-clipboard" starten.

 Interview: KDE - auch für Windows!Interview: KDE - auch für Windows! 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Dau Huber 08. Apr 2009

In Google "das gute Linux" eingeben, und es wird gefunden.

Julian Föth 08. Apr 2008

Wenn ich ein fenster verkleinere wird die seite automatisch beendet. Kann mir...

sandruschka 17. Okt 2006

So ne shit seite hier was gibt es denn für verschiedene Funktionen bei den...

linuksamiko 21. Mai 2006

Ich habe jemandem von Quanta erzählt und der fand das echt ziemlich gut. Nur benutzt er...

Joachim 04. Aug 2005

Schade, LiteStep wird zur Zeit weiterentwickelt und wird warscheinlich sogar auf der...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


    Deutsche Darknet-Größe: Wie Lucky demaskiert wurde
    Deutsche Darknet-Größe
    Wie "Lucky" demaskiert wurde

    Alexander U. hat das Forum betrieben, über das die Waffe für den Amoklauf in München verkauft wurde. BKA-Ermittler schildern vor Gericht, wie sie ihm auf die Schliche kamen.
    Von Hakan Tanriverdi

    1. Digitales Vermummungsverbot Auch ohne Maske hasst sich's trefflich
    2. Microsoft Translator Neuerungen versprechen bessere Übersetzungen
    3. Sci-Hub Schwedischer ISP blockt Elsevier nach Blockieraufforderung

      •  /