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SP2-Sicherheitscenter beschert Windows XP Sicherheitsrisiko

Angreifer könnten Statusangaben vom Sicherheitscenter ändern. Wie das US-Magazin PC Magazine berichtet, wurde eine Schwachstelle in Windows XP mit installiertem Service Pack 2 entdeckt. Die Informationen des Sicherheitscenters in Windows XP lassen sich so von einem Angreifer ausspähen und verändern, um Opfern falsche Statusinformationen vorzugaukeln.
/ Ingo Pakalski
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Mit dem Service Pack 2 fügte Microsoft in Windows XP ein so genanntes Sicherheitscenter ein, das den Status verschiedener Funktionen überwacht. So wird überprüft, ob eine installierte Firewall läuft, der Virenscanner mit aktuellen Signaturdaten versorgt ist und im Betriebssystem alle Patches installiert wurden. Wird die Firewall deaktiviert oder hat der Virenscanner nur veraltete Signaturdaten, dann meldet das Sicherheitscenter dies, um den Nutzer auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

Dieses Sicherheitscenter übermittelt die Daten an die Windows-Komponente Windows Management Instrumentation (WMI), welche die Statusänderungen protokolliert. Ein anonymer Hinweis hat die Macher vom PC Magazine(öffnet im neuen Fenster) nach eigener Aussage in die Lage versetzt, diese Daten einsehen und ändern zu können. Ein Angreifer könnte einem Opfer somit falsche Statusinformationen unterschieben und den Nutzer in fälschliche Sicherheit wiegen. Zudem lassen sich derartige Informationen ausspionieren, um diese für andere Attacken zu verwenden, befürchtet PC Magazine.


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