Opera: Internet-Surfen nur mit der Stimme

Erste Vorabversion von Opera 7.60 für Windows mit Sprachsteuerung erschienen

In einer ersten internen Vorabversion für Windows kann der Web-Browser Opera mit Sprachbefehlen gesteuert werden, was nicht nur für die Bedienoberfläche, sondern auch für die Navigation in Internetseiten gilt. Mit der kommenden Opera-Version 7.60 steht zudem die Option bereit, die Software entweder als Internet-Suite oder nur als Web-Browser zu nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,

In Opera 7.60 wurde für die Sprachbefehle ein neuer Knopf in die Adressleiste sowie ein weiterer Eintrag in den Einstellungsdialog integriert. Letzterer bestimmt, mit welcher Taste man die Sprachkommando-Annahme auf welche Weise aktiviert. Derzeit funktionieren die Sprachkommandos nur unter Windows 2000 oder XP und verarbeiten auch nur englischsprachige Befehle. Für die Nutzung der Sprachsteuerung verlangt Opera nach einer Soundkarte sowie daran angeschlossene Lautsprecher und ein Mikrofon; im Browser selbst muss JavaScript aktiviert sein.

Eine umfangreiche Liste an Sprachkommandos erlaubt die bequeme Navigation auf Webseiten per Stimme sowie die Bedienung der Opera-Oberfläche. So kann man mit Opera ganz ohne Maus und Tastatur im Internet surfen, wobei der Browser auch Webseiten vorliest. Für die Sprachbefehle unterstützt Opera 7.60 XHTML+Voice 1.2 sowie das CSS3 Speech Module.

Zu den weiteren Neuerungen in Opera 7.60 zählt eine neue Option beim Programmstart, die einem die Wahl lässt, ob man Opera als Internet-Suite oder als Browser verwenden will. In letzterem Fall wird der in Opera integrierte E-Mail-Client deaktiviert, was sich nachträglich wieder ändern lässt. Speziell für Anwender mit geringer Display-Auflösung spendierten die Entwickler mit der neuen Funktion "Medium-Screen Rendering " eine besondere Darstellungsoption: Wählt man im Ansicht-Menü den Punkt "Fit to width", wird eine Webseite so formatiert, dass horizontales Scrollen nicht notwendig ist, selbst wenn das Seiten-Layout breiter als die benutzte Auflösung ist.

Schließlich will Opera HTTP-Fehlermeldungen beim Surfen den Schrecken nehmen, indem diese in die Webseite eingebunden werden. So kommt es nicht mehr zu lästigen Fehlerdialogen, wenn eine im Hintergrund geladene Webseite nicht angezeigt werden kann. Außerdem will Opera künftig Hinweise geben, wie aufgetretene Fehler umgangen werden können. Schließlich soll Opera sich besser mit Googles E-Mail-Dienst Gmail vertragen. Allerdings sehen die Norweger nun Google in der Pflicht, weitere Anpassungen vorzunehmen, damit der Dienst auch einwandfrei mit Opera funktioniert.

Die Vorabversion von Opera 7.60 steht in der Windows-Version für experimentierfreudige Nutzer zum Download bereit. Da es sich hierbei um eine interne Testversion handelt, können darin noch zahlreiche Fehler enthalten sein, so dass einem Einsatz mit Vorsicht zu begegnen ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


willi huber 24. Jan 2005

Der Meinung war ich schon lange. Gruß

Hotohori 26. Aug 2004

Ich sag ja auch gar nichts dagegen, find das Feature ja durchaus interessant, aber im...

Fred 26. Aug 2004

Campfire haste mal nähere Infos dazu,z.B. Link ?

chivas 26. Aug 2004

@all wenn ihr es schon probiert habt, mal eine frage: ist den nun ein terminplaner...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /