Drag-&-Drop-Lücke im Internet Explorer wird ausgenutzt
Drag-and-Drop-Operationen werden im Internet Explorer unzureichend geprüft, wenn etwa Daten von der Internet-Zone auf den lokalen Rechner geschoben werden. Ein Angreifer kann über die vor rund einer Woche entdeckte Sicherheitslücke eine Programmdatei als Bilddatei tarnen und Anwender so per Drag-and-Drop zum Herunterladen bringen. Diese Programmdatei würde dann unbemerkt im Autostart-Ordner von Windows abgelegt und beim nächsten Rechnerneustart geladen werden.
Wie die US-Seite BetaNews.com(öffnet im neuen Fenster) von Microsoft erfahren hat, stuft Redmond die Gefahr durch diese Sicherheitslücke als gering ein. Vor dem jetzigen Bekanntwerden über die Ausnutzung der Lücke gab sich Microsoft zuversichtlich, dass das Sicherheitsloch keine große Gefahr für ihre Kunden darstelle, da es eine Interaktion des Anwenders bedarf.
Zur Abhilfe sollte auf den Einsatz von Drag-and-Drop verzichtet oder ActiveScripting deaktiviert werden. Alternativ kann auch ein anderer Browser verwendet werden. Die Sicherheitslücke wurde für den Internet Explorer 6 unter Windows XP mit Service Pack 1 und auch 2 bestätigt.