Künstliche Freundin im Handy

Neben den kostenpflichtigen SMS und MMS steht auch ein Echtzeit-Chat über einen J2ME-Client zur Verfügung. Mittels interaktiver Icons im Spiel stehen weitere Interaktionsmöglichkeiten zur Verfügung – so können etwa virtuelle Geschenke an die künstliche Angebetete gesendet werden, "um den Nutzer auf andere, ausgefeiltere Game-Level zu heben" , wie es in der Handyspiel-Ankündigung heißt.
Neben SMS und MMS der Nutzer soll auch virtuelles Product-Placement Geld einspielen, was den Virtual Girlfriend für Lizenznehmer von Artificial Life noch interessanter mache, so das Unternehmen. Damit nicht nur 3G-, sondern auch 2G-Nutzer die virtuelle Freundin nutzen können, steht auch ein beschränktes WAP-Interface zur Verfügung, wobei aber das autonome Verhalten des Charakters wegfällt und auch die Grafikqualität beschränkt wird.
Die Virtual-Girlfriend-Produktreihe soll am 1. Dezember 2004 starten, am 15. November aber schon auf der 3G World Conference in Hongkong präsentiert werden. Die vielleicht nach einem virtuellen Freund schmachtende Damenwelt will Artificial Life als Kundschaft ebenfalls für sich gewinnen: Die "Virtual Boyfriend"-Version des Spiels folgt im Februar 2005.



